Das Landgericht Flensburg verurteilte den Afghanen zu lebenslanger Haft Foto: (c) dpa
Schleswig-Holstein

Mordfall Mireille B.: Afghane zu lebenslanger Haft verurteilt

FLENSBURG. Das Landgericht Flensburg hat einen afghanischen Asylbewerber wegen des Mordes an Mireille B. zu lebenslanger Haft verurteilt. Laut Urteilsspruch hat der Flüchtling seine 17 Jahre alte Ex-Freundin im März vergangenen Jahres mit 14 Messerstichen getötet, meldet der NDR.

Der Täter habe die Trennung von der Jugendlichen nicht akzeptieren können, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer. Aufgrund seiner narzisstischen Persönlichkeit ermordete der abgelehnte Asylbewerber sie daraufhin. Das Gericht folgte der Argumentation.

Während des Prozesses gab es zunächst Unstimmigkeiten über das Alter des Afghanen. Er gab an, 18 Jahre alt zu sein. Damit wäre er zum Tatzeitpunkt minderjährig gewesen. Gutachter kamen jedoch zu dem Ergebnis, er sei mindestens 21 Jahre alt. Daher wurde er nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt. (ag)

Das Landgericht Flensburg verurteilte den Afghanen zu lebenslanger Haft Foto: (c) dpa

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