BERLIN. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Christian Dürr, hat eine jährliche Einwanderung von einer halben Million qualifizierter Einwanderer gefordert. „Das Rentensystem steht vor dem Kollaps“, schrieb Dürr in einem Gastbeitrag für die Welt. In zehn Jahren müßten durchschnittlich 1,4 in Arbeit stehende Personen eine Rente finanzieren.
„Da das natürlich nicht möglich ist, wird der Rentenzuschuß unweigerlich explodieren.“ Dabei liege die Lösung des Problems klar auf der Hand. „Um den Haushalt auf dem Status quo zu halten und unseren Wohlstand zu sichern, benötigen wir pro Jahr mindestens 500.000 Menschen, die in den Arbeitsmarkt einwandern.“
„Wer Arbeit hat, darf bleiben“
Die Hürden dafür seien jedoch „unverändert hoch – und das Einwanderungsrecht komplett absurd“, kritisierte Dürr. Es mache die Deutschen zu recht wütend, „daß integrierte Menschen mit Arbeit abgeschoben werden, während Kriminelle wie der libanesische Drogenboß Miri dem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen“.
Es brauche ein konkretes Angebot an Fachkräfte. „Das Zusammenspiel aus drohender Insolvenz, einer alternden Gesellschaft und der absurden Einwanderungspolitik wird unser Land innerhalb der nächsten 15 Jahre lähmen“, mahnte der FDP-Abgeordnete. „Das Ziel muß heißen: Wer Arbeit hat, darf bleiben. Wer nicht, muß gehen.“ (ls)