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Wegen russischer Sportler: Boykott: Keine deutsche Fahne bei den Paralympics

Wegen russischer Sportler: Boykott: Keine deutsche Fahne bei den Paralympics

Wegen russischer Sportler: Boykott: Keine deutsche Fahne bei den Paralympics

Anders als hier bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand wird die deutsche Mannschaft bei den Paralympics nicht ins Stadion einziehen.
Anders als hier bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand wird die deutsche Mannschaft bei den Paralympics nicht ins Stadion einziehen.
Anders als hier bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand wird die deutsche Mannschaft bei den Paralympics nicht ins Stadion einziehen. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
Wegen russischer Sportler
 

Boykott: Keine deutsche Fahne bei den Paralympics

Weil auch russische und weißrussische Sportler an den Behindertenspielen in Italien teilnehmen, verweigert Deutschland den Einmarsch der Athleten bei den Paralympics. Nur die Ukraine und ein anderer Staat ziehen mit.
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VERONA. Bei der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics im römischen Amphitheater von Verona boykottiert der Deutsche Behindertensportverband (DBS) den Einmarsch der Nationen. Deutsche Athleten werden sich nicht an der feierlichen Zeremonie beteiligen und auch keine schwarz-rot-goldene Fahne ins Stadion tragen.

Damit will der DSB gegen die Teilnahme russischer und weißrussischer Sportler unter eigener Flagge an den Paralympics protestieren. Das teilte der DBS kurz vor Beginn der Winterspiele am Freitag auf seiner Homepage mit: „Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen.“ Es gehe um „faire Wettkämpfe in einem friedlichen Umfeld, in dem Athletinnen und Athleten aus aller Welt ihre Leistungen und persönlichen Geschichten präsentieren können“.

Man wolle mit dem Boykott „die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen“, teilte der Verband weiter mit. An den im Vorfeld aufgezeichneten und dann bei der Eröffnungsfeier gezeigten Aufnahmen, werde man jedoch teilnehmen.

Paralympics: Deutsche folgen Aufruf der Ukraine

Die deutschen Funktionäre folgen damit einem Appell des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha. Er hatte alle Länder dazu aufgerufen, die Eröffnungsfeier zu boykottieren. Dem folgten allerdings nur der paralympische Verband seines eigenen Landes sowie der Estlands. Deutschland entschied sich nun kurzfristig als einziger Teilnehmerstaat für eine Zwitterlösung und wird nicht ins Stadion einmarschieren.

Das Internationale Paralympische Komitee hatte bereits vor einem halben Jahr, im September 2025, entschieden, die wegen des Ukraine-Krieges erfolgten Sanktionen gegen die Verbände Rußlands und seines Verbündeten Weißrußland aufzuheben.

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Damit dürfen die Athleten aus beiden Ländern wieder unter ihrer Landesfahne starten. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina war ein Start nur von russischen Einzelsportlern unter neutralem Status erlaubt. (fh)

Anders als hier bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Mailand wird die deutsche Mannschaft bei den Paralympics nicht ins Stadion einziehen. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
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