Rüdiger Kruse
Rüdiger Kruse: Provokanter Vorschlag Foto: dpa

CDU-Politiker
 

Forderung nach Subventionen für Urlaub in Griechenland

BERLIN. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse hat sich dafür ausgesprochen, Griechenland-Urlaube mit bis zu 500 Euro aus Steuermitteln zu fördern. „Unser Vorschlag könnte dazu führen, daß mehr Deutsche ihren Urlaub in Griechenland verbringen“, sagte Kruse dem Nachrichtensender n-tv.

„Die Erstattung gäbe es nur gegen Quittungen und nur, wenn die Rechnungen mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden.“ Damit könnten Anreize für Griechenland geschaffen werden, ein vernünftiges Steuerrecht zu beschließen. „Wir wollten das Projekt der Griechenland-Hilfen einfach mal ein bißchen unkonventionell denken“, betonte Kruse, der Mitglied im Haushaltsausschuß des Bundestages ist.

Zugleich verteidigte er die Verlängerung der Griechenland-Hilfen. Für das Land, „aber auch für die EU, wäre ein Austritt Griechenlands aus dem Euro nicht wünschenswert“. Auf Facebook bezeichnete der Politiker den Vorstoß als provokant. „Aber, daß wir etwas finden müssen, das die lokale Wirtschaft ankurbelt, den Menschen direkt hilft und eine moderne Verwaltung initiiert, das dürfte doch so langsam klar sein.“ (ho)

Rüdiger Kruse: Provokanter Vorschlag Foto: dpa
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