LKA in Berlin (Symbolbild)
LKA in Berlin (Symbolbild): Kontakt zu anderen Salafisten Foto: dpa
Mutmaßliche Unterstützung des IS

Festnahme: Terrorverdacht gegen Berliner Imam

BERLIN. Beamte des Landeskriminalamtes haben am Mittwoch in Berlin einen Imam festgenommen, der Kontakte zum Islamischen Staat (IS) gehabt haben soll. Dem aus der russischen Republik Dagestan stammenden Gadzhimurad K. wird Waffenschmuggel und Werbung für die Terrorgruppe vorgeworfen.

Konkret soll der 30jährige hochwertige Waffenteile wie Zielfernrohre sowie Nachtsichtgeräte beschafft und nach Syrien gebracht haben, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Nach Angaben der Polizei hatte er in der Vergangenheit in der „Fussilet.33“-Moschee im Bezirk Mitte gepredigt.

Nach Angaben der Berliner Polizei gehört der Verdächtige zum Umfeld des selbsternannten „Emir von Berlin“, Ismet D. Gegen ihn und einen weiteren Salafisten hatte die Bundesanwaltschaft im Juli Anklage erhoben. Auch sie sollen islamische Terrorgruppen in Syrien unterstützt haben. (ho/cop)

LKA in Berlin (Symbolbild): Kontakt zu anderen Salafisten Foto: dpa

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