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Anja Arndt, AfD

Berliner Senat auf CSD: Hauptstadt der Schwachsinnigen

Berliner Senat auf CSD: Hauptstadt der Schwachsinnigen

Berliner Senat auf CSD: Hauptstadt der Schwachsinnigen

Kai Wegner: Mehr Regenbogen geht einfach nicht. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache. Hauptstadt der Schwachsinnigen.
Kai Wegner: Mehr Regenbogen geht einfach nicht. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache. Hauptstadt der Schwachsinnigen.
Kai Wegner: Mehr Regenbogen geht einfach nicht. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
Berliner Senat auf CSD
 

Hauptstadt der Schwachsinnigen

Verfall und Niedergang vollziehen sich in Berlin in einem atemberaubenden Tempo. Statt arm, aber sexy ist es jetzt arm und elendig. Dass der Senat unter CDU-Person Kai Wegner trotzdem Hunderttausende Euro für einen CSD-Wagen ausgibt, kann nur einen Grund haben. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard.
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Berlin. Perle an der Spree. Deutschlands Hauptstadt. Symbol eines geteilten und dann wiedervereinigten Landes. Eine Stadt, in der zur Jahrtausendwende noch Millionen Menschen ganz ohne Poller oder Polizei-Massenaufgebot friedlich bei der Loveparade feiern konnten. Eine Stadt, die Alexander von Humboldt, Marlene Dietrich und Ernst Reuter hervorgebracht hat.

Doch das war einmal. Lange her. Nichts weiter als verblassende Erinnerungen der wenigen restdeutschen Taxifahrer. Eine stadtgewordene Müllhalde. Der Verfall und Niedergang vollziehen sich in einem atemberaubenden Tempo. Statt arm, aber sexy ist es jetzt arm und elendig. Arabische Clans, Messermänner, tägliche Schießereien, Drogenjunkies an fast jeder Straßenecke und heruntergekommene linke „Kulturzentren“, bei denen man schon weiß, dass deren Eingangsschild das letzte ist, was Minderjährige sehen, bevor sie sexuell missbraucht werden.

Steuergeldverschwendung fängt beim ersten Euro an

Man sollte wirklich meinen, dieser stadtgewordene Vorgeschmack auf das, was dem Rest des Landes noch blüht, würde das wenige Geld, das seine Einwohner überhaupt noch erwirtschaften, gut und sinnvoll anlegen. Aber denkste, Puppe! Nichts liegt dieser Stadt ferner, in der gerade eine Universität ihr Hauptgebäude bis auf Weiteres schließen muss, weil es komplett marode ist und der Brandschutz nicht mehr gewährleistet ist. Aber um die zu einer Gender-Palästina-Queer-Freakshow heruntergerockten Unis ist es eh nicht schade.

Apropos Queer-Freakshow. Dafür hat Berlin natürlich immer Steuergeld parat. Besser gesagt der Berliner Senat unter Kai Wegner. Der CDU-Politiker und seine Regierung lassen fast 400.000 Euro springen, um sich mit einem eigenen Wagen am diesjährigen CSD-Umzug zu beteiligen (JF berichtete). Klar, in Zeiten, in denen Bundesregierungen schon mal Schuldentöpfe aufnehmen, in denen das Wort Billionen auftaucht, nimmt sich die Summe ein bisschen mickrig aus. Aber Steuergeldverschwendung beginnt schon beim ersten Euro.

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So stellt sich Berlin Wirtschaftsförderung vor

Und um nichts anderes als Steuergeldverschwendung handelt es sich hier. Dass ein Teil des Geldes von der mit Steuergeld geförderten „Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH“, die sich nach eigenen Angaben um die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen kümmern will, kommt, macht es noch schlimmer. Das versteht man in der einzigen Hauptstadt Europas, die das gesamtstaatliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf nach unten zieht, also unter Wirtschaftspolitik. Falls sich außerhalb Berlins noch jemand fragt, was mit dem Geld aus dem Länderfinanzausgleich eigentlich so getrieben wird, dann schaut auf diese Stadt.

Aber es passt irgendwie zum Regierenden Bürgermeister. Würde man im Duden unter „provinzielle Labertasche“ ein Bild finden, wäre es eines von Kai Wegner. Gegen den die Öffentlichkeit belügenden Beinahe-Politiker, der bei einem Blackout lieber den Tennisplatz bevölkert, wirkt selbst Klaus Wowereit im Nachhinein noch wie ein hochseriöser Staatsmann von Welt.

Für wie blöd hält man die Schwulen und Lesben

Selbst Wowereit, der es mit dem Ausspruch „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“ zu einiger Bekanntheit schaffte, hatte es nicht nötig, sich so peinlich an die schwul-lesbische Szene heranzuwanzen. Denn natürlich soll mit dem Wagen des Senats auch Wahlkampf gemacht werden.

Aber für wie blöd hält Wegner die Schwulen und Lesben eigentlich, dass er glaubt, sich mit einem CSD-Wagen so billig Stimmen erkaufen zu können? Es ist ja kein allzu gut gehütetes Geheimnis, wer hinter den regelmäßigen und zunehmenden Angriffen auf Homosexuelle in der Hauptstadt – vorwiegend natürlich in Migrantenvierteln – steckt.

Bei einer Umfrage auf der schwulen Datingplattform Romeo zur Bundestagswahl 2025 wurde die AfD mit fast 28 Prozent bei mehr als 60.000 abgegebenen Stimmen klar stärkste Kraft. Wer Augen hat zu sehen, will im Zweifel, dass es einem nicht ausgeschlagen wird, nur weil man mit dem falschen Händchen hält.

Teurer Gratismut

Was bleibt? Symbolpolitik. Wie immer. Aber was für ein Symbol soll das eigentlich sein? Was genau will man damit nach außen tragen? Wie kunterbunt und vielfältig das alles ist? Angesichts der realexistierenden Zustände kann das doch nicht ernsthaft der Antrieb sein. Anbiederei kann man bei Wegner angesichts seiner irritierenden Fixierung auf alles, was mit dem Regenbogen zu tun hat, auch ausschließen.

Bleibt Gratismut. Wobei „gratis“ ist es eben nicht. Zumindest für die Steuerzahler. Vielleicht sollte auch eher von „Symptompolitik“ gesprochen werden. Die zeichnet sich in unseren Zeiten vor allem dadurch aus, dass echte Probleme, wie die zunehmende Gewalt nicht nur gegen Homosexuelle, mit Regenbogenflaggenparaden und pfauenhaft aufgeplusterten CSD-Wagen übertüncht werden sollen.

Oder es ist dann doch wieder ganz profan und typisch Berlin. Sigmund Freud wird fälschlicherweise der Satz in den Mund gelegt, der „Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinns“. Wer das Steuergeld seiner gebeutelten Untertanen so frech zum Fenster hinauswirft, hat jede Scham vor dem eigentlichen Souverän verloren. So gesehen wird die Hauptstadt dann eben einfach von Schwachsinnigen regiert.

Kai Wegner: Mehr Regenbogen geht einfach nicht. Foto: picture alliance/dpa | Soeren Stache
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