Angegriffenes AfD-Büro
Attackiertes AfD-Büro in Sachsen Foto: AfD-Sachsen

Sachsen
 

Anschlagsserie auf AfD-Büros reißt nicht ab

CHEMNITZ. Mutmaßlich linksextreme Täter haben in der Nacht zum Dienstag ein Bürgerbüro der AfD in Chemnitz mit Böllern angegriffen. Mehrere AfD-Mitglieder erlitten nach Angaben der Partei ein Knalltrauma. „Dieser Anschlag könnte den Tatbestand des versuchten Mordes erfüllen“, empörte sich der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer.

„Es bestand Lebensgefahr für alle Beteiligten“, betonte Wurlitzer. Trotz Anwesenheit eines in etwa 50 Metern Entfernung befindlichen Polizeifahrzeuges und sofort eingeleiteter Verfolgung durch einen AfD-Parlamentarier sei es den Angreifern gelungen, zu entkommen. „Ich erwarte nun ernsthaft einen Fahndungserfolg der Polizei.“

Bereits 30 Anschläge auf AfD-Einrichtungen

Die Anschlagserien auf die AfD nehmen sprunghaft zu. Eine Kleine Anfrage von mir im Sächsischen Landtag ergab, dass in diesem Jahr 40 Anschläge auf Büros und Einrichtungen aller Parteien in Sachsen verübt wurden. Davon trafen bisher über 30 die Einrichtungen der Alternative für Deutschland. Kein einziger Täter wurde bisher überführt.

Wurlitzer wies darauf hin, daß dies bereits der dritte Anschlag auf das Chemnitzer Bürgerbüro innerhalb von drei Tagen gewesen sei. Er erwarte, „daß sich alle Parteien klar und deutlich von linksextremistischer Gewalt distanzieren“. Gerade die Linkspartei müsse sich vorwerfen lassen, „linke Gewalttäter nicht nur zu beschweigen, zu dulden und auch zu verteidigen, sondern in Einzelfällen auch zu unterstützen und zu ermutigen“.

Politik und Parteien müßten endlich deutlich machen, „daß Gewalt nicht tolerabel ist und mit allen Mitteln bekämpft werden muß.“ Wenn es Todesopfer geben sollte, sei es zu spät, warnte der AfD-Politiker. (ho)

Attackiertes AfD-Büro in Sachsen Foto: AfD-Sachsen
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