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Nach massiver Kritik: Weißes Haus löscht Affen-Video der Obamas

Nach massiver Kritik: Weißes Haus löscht Affen-Video der Obamas

Nach massiver Kritik: Weißes Haus löscht Affen-Video der Obamas

US-Präsident Donald Trump sorgt mit einem Video für Empörung, in dem er Barack und Michelle Obama als Affen darstellt. Die Demokratische Partei wirft Trump Rassismus vor. Nun äußert sich auch Obama.
US-Präsident Donald Trump sorgt mit einem Video für Empörung, in dem er Barack und Michelle Obama als Affen darstellt. Die Demokratische Partei wirft Trump Rassismus vor. Nun äußert sich auch Obama.
Trump verbreitete diese KI-Bilder von Barack und Michelle Obama: Inzwischen ist das Video gelöscht. Foto: Screenshot JF
Nach massiver Kritik
 

Weißes Haus löscht Affen-Video der Obamas

Am Donnerstagabend veröffentlicht das Weiße Haus ein Video, das die Obamas als Affen verspottet. Der Clip sorgt für Kritik – auch innerhalb der Republikaner. Jetzt ist das Video gelöscht und Trump äußert sich dazu.
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WASHINGTON. Das Weiße Haus hat ein Video, das unter anderem den ex-US-Präsidenten Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama als Affen darstellt, gelöscht. Der eine Minute lange Clip, den Trump am Donnerstagabend auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlichte, dreht sich hauptsächlich um den von Trump vermuteten Betrug bei dessen verlorener Präsidentschaftswahl 2020. Kurz vor Ende des Videos erscheint jedoch ein KI-generiertes Bild, auf dem die Köpfe von Barack und Michelle Obama jeweils auf den Körper eines Affen montiert sind. Währenddessen läuft das Lied „The Lion Sleeps Tonight“ (JF berichtete).

Das Video rief große Empörung und Rassismusvorwürfe hervor. So schrieb etwa der ehemalige Nationale Sicherheitsberater und enge Vertraute von Obama, Ben Rhodes, auf X: „Möge es Trump und seine rassistischen Anhänger verfolgen, daß zukünftige Amerikaner die Obamas als geliebte Persönlichkeiten verehren werden, während sie ihn als Schandfleck unserer Geschichte betrachten“, schrieb er auf X.

Auch republikanischer Senator kritisiert das Video

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, teilte auf X einen Beitrag seiner Ehefrau Jennifer Siebel Newsom, in dem sie schrieb, das Video sei „zutiefst verstörend und unverhohlen rassistisch“. Kein Staatsoberhaupt der „freien Welt“ sollte so etwas würdigen oder verteidigen, forderte sie und monierte: „Wenn so etwas öffentlich einfach abgetan wird, fragt man sich unweigerlich, was da wohl im Stillen toleriert wird“.

Auch aus republikanischen Kreisen hatte es scharfe Kritik an dem Video gegeben. So schrieb der Senator aus South Carolina, Tim Scott, –  selbst Afroamerikaner – das Video sei „die rassistischste Sache“, die er je aus dem Weißen Haus vernommen habe.

Trump selbst äußerte sich am Freitag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One gegenüber Journalisten zu dem Thema. „Ich habe mir nur den ersten Teil angesehen und nicht das ganze Video“, sagte der US-Präsident. Seine Mitarbeiter hätten ebenfalls nicht den gesamten Clip vor der Veröffentlichung angesehen. Auf die Nachfrage, ob er die vermeintlich rassistischen Passagen in dem Video verurteile, betonte Trump: „Natürlich tue ich das“. (st/dh)

Trump verbreitete diese KI-Bilder von Barack und Michelle Obama: Inzwischen ist das Video gelöscht. Foto: Screenshot JF
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