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Krieg im Nahen Osten: Trump stellt neue Iran-Gespräche in Aussicht

Krieg im Nahen Osten: Trump stellt neue Iran-Gespräche in Aussicht

Krieg im Nahen Osten: Trump stellt neue Iran-Gespräche in Aussicht

Will kein links-wokes Unternehmen in die Nähe des Pentagons lassen: US-Präsident Donald Trump. Foto: IMAGO / Anadolu Agency
Will kein links-wokes Unternehmen in die Nähe des Pentagons lassen: US-Präsident Donald Trump. Foto: IMAGO / Anadolu Agency
Stellt neue Gespräche in Aussicht: US-Präsident Donald Trump. Foto: IMAGO / Anadolu Agency
Krieg im Nahen Osten
 

Trump stellt neue Iran-Gespräche in Aussicht

Nachdem die ersten Gespräche in Pakistan scheitern, erhöht Washington den Druck auf Teheran massiv. Bringt das nun doch noch die diplomatische Wende?
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WASHINGTON/ISLAMABAD. US-Präsident Donald Trump hat neue Gespräche mit dem Iran über ein Ende des Krieges noch in dieser Woche in Aussicht gestellt. Nach Angaben des Weißen Hauses könnten Unterhändler aus Washington und Teheran erneut in Pakistan zusammenkommen, nachdem erste Verhandlungen am Wochenende gescheitert waren (die JF berichtete).

Zugleich verschärfen die USA den Druck massiv: Das US-Militär meldet eine vollständige Seeblockade iranischer Häfen.

Trump sagte der New York Post zufolge, in den nächsten zwei Tagen könne „etwas passieren“. Deshalb sei er eher geneigt, in der Region zu bleiben. Auch UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich vorsichtig optimistisch und sprach von einer hohen Wahrscheinlichkeit für neue Gespräche. Die amerikanischen Streitkräfte hatten am Montag mit einer groß angelegten Blockade begonnen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos United States Central Command wurden in den ersten 36 Stunden sämtliche Handelsströme über iranische Häfen gestoppt.

Trump-Regierung will Irans Atomprogramm stoppen

Der Kommandeur des Regionalkommandos, Admiral Brad Cooper, erklärte, die USA hätten die „maritime Überlegenheit“ in der Region gesichert. Ziel sei es, Teherans wichtigste Einnahmequellen – Ölexporte und Transitgebühren – trockenzulegen. Nach US-Angaben kontrollieren inzwischen mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe sowie etwa 10.000 Soldaten die Zugänge zu iranischen Häfen. Die Lage in der Straße von Hormus bleibt angespannt.

Die Meerenge ist seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nur eingeschränkt passierbar. Dennoch registrierten Schiffsverfolger zuletzt einzelne Schiffe, die die Passage trotz Blockade nutzten. Der zentrale Streitpunkt der gescheiterten Gespräche in Islamabad bleibt das iranische Atomprogramm. Washington verlangt demnach einen 20jährigen Stopp der Urananreicherung, während Teheran lediglich eine fünfjährige Aussetzung angeboten haben soll. US-Vizepräsident JD Vance, der die Gespräche leitete, erklärte, der Iran wolle grundsätzlich eine Einigung, das tiefe Misstrauen zwischen beiden Seiten lasse sich aber nicht über Nacht überwinden.

Die Aussicht auf neue Gespräche beruhigte unterdessen die Ölmärkte leicht. Der Ölpreis fiel wieder unter die Marke von 100 Dollar je Barrel. Zugleich warnte der International Monetary Fund vor globalen Rezessionsrisiken. China kritisierte die amerikanische Blockade scharf und nannte sie „gefährlich und unverantwortlich“. (rr)

Stellt neue Gespräche in Aussicht: US-Präsident Donald Trump. Foto: IMAGO / Anadolu Agency
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