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Anja Arndt, AfD

Ohne Begründung: Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein

Ohne Begründung: Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein

Ohne Begründung: Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein

Russlands Präsident Wladimir Putin ist Gastgeber des Wirtschaftsforums in St. Petersburg.
Russlands Präsident Wladimir Putin ist Gastgeber des Wirtschaftsforums in St. Petersburg.
Russlands Präsident Wladimir Putin. Foto: picture alliance / Sipa USA | Kommersant Photo Agency
Ohne Begründung
 

Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein

Jetzt landet die Landsmannschaft Ostpreußen auf einer langen Feindesliste des Kreml. Russlands Staatsbürgern und Organisationen, die mit dem Verband zusammenarbeiten, drohen hohe Strafen.
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MOSKAU. Russland hat die Landsmannschaft Ostpreußen laut dem Moskauer Justizministerium als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Damit drohen russischen Staatsbürgern, die mit dem Vertriebenenverein zusammenarbeiten, bis zu vier Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Auch die Kooperation mit russischen Organisationen wird dadurch untersagt. Bereits im Mai hatte die russische Generalstaatsanwaltschaft die Einstufung beantragt.

Tage zuvor hatten mehrere deutsche Unternehmer ihre Teilnahme am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg unter Federführung des Staatspräsidenten Wladimir Putin zugesagt (JF berichtete). Auch der außenpolitische AfD-Fraktionssprecher im Bundestag, Markus Frohnmaier (AfD), und der Verleger der Berliner Zeitung, Holger Friedrich, sind in der zweitgrößten Stadt Russlands zu Gast.

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Auf der Liste „unerwünschter Organisationen“ befinden sich über 350 Organisationen. Vergangenes Jahr hatte die Einstufung den öffentlich-rechtlichen Auslandssender Deutsche Welle getroffen. Laut der Generalstaatsanwaltschaft sei das Medium ein „Vorreiter feindlicher antirussischer Propaganda“. (kuk)

Russlands Präsident Wladimir Putin. Foto: picture alliance / Sipa USA | Kommersant Photo Agency
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