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USA vermuten Menschenrechtsverletzungen: Nach dem Tod von Noelia gibt es nun bald Untersuchungen

USA vermuten Menschenrechtsverletzungen: Nach dem Tod von Noelia gibt es nun bald Untersuchungen

USA vermuten Menschenrechtsverletzungen: Nach dem Tod von Noelia gibt es nun bald Untersuchungen

Wollte nach einer Gruppenvergewaltigung nicht mehr leben: Noelia Castillo Ramos. Foto: Antena 3
Wollte nach einer Gruppenvergewaltigung nicht mehr leben: Noelia Castillo Ramos. Foto: Antena 3
Wollte nach einer Gruppenvergewaltigung nicht mehr leben: Noelia Castillo Ramos. Foto: Antena 3
USA vermuten Menschenrechtsverletzungen
 

Nach dem Tod von Noelia gibt es nun bald Untersuchungen

Die USA erheben nach dem Tod der Spanierin Noelia Castillo Ramos schwere Vorwürfe gegen Madrid. Im Zentrum stehen Hinweise, dass die Frau ihre Euthanasie abbrechen wollte – und daran gehindert wurde.
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BARCELONA. Die USA haben nach dem Tod einer 25jährigen Spanierin durch assistierten Suizid (die JF berichtete) schwere Vorwürfe gegen Spanien erhoben und eine Untersuchung eingeleitet. Wie die New York Post berichtet, sieht die Regierung von Donald Trump Anhaltspunkte für mögliche Menschenrechtsverletzungen.

Ein spanisches Gericht hatte Noelia Castillo Ramos das Recht auf aktive Sterbehilfe zugesprochen. Auch der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies einen Antrag auf einstweilige Aussetzung zurück.

Castillo Ramos war 2022 Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden und hatte anschließend versucht, sich durch einen Sprung aus dem fünften Stock das Leben zu nehmen. Sie überlebte schwer verletzt und ist seither querschnittsgelähmt. Die Tat ereignete sich Medienberichten zufolge in einem Heim für Minderjährige. Über die Täter ist aufgrund von Opferschutzbestimmungen nichts bekannt.

Wollte Noelia am Ende nicht mehr sterben?

Im Jahr 2024 beantragte sie aktive Sterbehilfe. Medizinische Gutachten bestätigten ein schweres, unheilbares Leiden. Auch die zuständige Kommission in Katalonien kam zu dem Ergebnis, dass die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Mehrere juristische Schritte ihres Vaters, der die Entscheidung anzweifelte, blieben erfolglos.

In Interviews schilderte die junge Frau ihre Lage: „Ich habe zu nichts Lust – nicht zum Ausgehen, nicht zum Essen, nicht zu irgendetwas.“ Zudem erklärte sie: „Ich will einfach in Frieden gehen und aufhören zu leiden.“

Nach ihrem Tod stehen nun neue Vorwürfe im Raum. Laut Angaben ihres Anwalts soll Castillo Ramos unmittelbar vor dem Eingriff versucht haben, die Euthanasie abzubrechen. Dies sei ihr verweigert worden, weil ihre Organe bereits für Transplantationen vorgesehen gewesen seien.

Die US-Regierung wertet dies laut einem durchgesickerten diplomatischen Schreiben als möglichen Fall unfreiwilliger Euthanasie und staatlich sanktionierter Tötung zur Organentnahme. Aus Washington hieß es, man werde nicht hinnehmen, wenn „ein westliches Partnerland grundlegende Menschenrechte dem Utilitarismus opfert“.

Die Untersuchung soll klären, ob Spanien seine Schutzpflicht gegenüber einer schwer traumatisierten und behinderten Frau verletzt hat. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen diplomatische Konsequenzen. In Spanien wächst der politische Druck auf die Regierung, den Fall vollständig aufzuklären. (rr)

Wollte nach einer Gruppenvergewaltigung nicht mehr leben: Noelia Castillo Ramos. Foto: Antena 3
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