Aktuelle Lage: Ukraine gelingt Etappensieg – doch ein Problem bleibt
Aktuelle Lage: Ukraine gelingt Etappensieg – doch ein Problem bleibt
Aktuelle Lage: Ukraine gelingt Etappensieg – doch ein Problem bleibt
Eine Frau in Kiew hält eine Ukraine-Flagge, im Hintergrund steht ein erbeuteter russischer Panzer: Trotz des jüngsten Erfolgs wäre Euphorie verfrüht Foto: picture alliance / AA | Ercin Erturk
Aktuelle Lage
Ukraine gelingt Etappensieg – doch ein Problem bleibt
Die Kämpfe in der Ukraine gewinnen an Intensität: Kiew gelingt es, die erste russische Hauptverteidigungslinie zwischen den Orten Robotyne und Werbowe zu durchbrechen. Doch der Jubel ist verhalten. Denn noch ist völlig unklar, ob die ukrainischen Streitkräfte die Stellung halten können.
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Ich denke, Scholz, Nehammer und Macron spielen im UNO-Horizont ein Doppelspiel. Jede Wette: Die haben sich in Moskau und vor allem Peking rückversichert für den Fall, dass die Nato-Strategie auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz scheitert. Das Angebot von UNO-Chef Guterres an Putin spricht Bände. Es war (aus westlicher Perspektive) ein Grundfehler der Angelsachsen, die BRD zu Zeiten der sozialliberalen Koalition in eine teilweise Handlungsfreiheit Richtung Osten zu entlassen. Auch die Durchmischung der BRD mit östlichem Geheimpersonal hat dazu beigetragen, dass unser Land (zumal nach 1991) ein unsicherer Kantonist war, ist und bleibt. Besonders Merkel hat auf beiden Seiten Wasser getragen, und Scholz tut es ihr nach. Warum hat der Westen überhaupt die staatsrechtliche Gründung der BRD im Sinne einer Rechtsnachfolge der Weimarer Republik zugelassen? Es wäre ja auch eine Jamaika-Lösung zumindest für die Bizone möglich gewesen unter dauerhafter amerikanischer Verwaltung. Dann hätte es jetzt nicht dieses Theater gegeben. Ich sage das, indem ich mich in das mehr oder weniger finstere Herz der US-NeoConservativen hineinversetze und ihre (vermuteten) Gehirnwindungen erwäge …
Herr Vogel zitiert ungefiltert ukrainische Angaben, die weit weg von der Wahrheit sind. Die Wirklichkeit:
Das vordringen bis zu den ersten Befestigungslnie (nicht durch sondern bis) erfolgt durch so genannte „Fleischstürme“, wird auf beiden Seiten so genannt und ist nicht meine Erfindung. Da brennende Leos und Callenger keine gute Werbung für die Sponsoren ist, verlassrn Soldaten kurz vor der Linie die gepanzerte Fahrzeuge und diese werden sehr schnell zurückgeführt, da sie gute Ziele bilden. Die Soldaten rennen durch den Kugelhagel in Wellen, bis den Russen die Munition, Konzentration und Kraft ausgeht, dann kommen paar besser ausgebildete und ausgerüstete Eliteeinheiten un besetzen paar Stellungen. Dort werden sie mit Granaten und Flugbomben bearbeitet, bis sie zurück fliehen.
Robotnoe existiert nicht mehr, ist ein Trümmerhaufen zwischen den Fronten, von keinem besetzt. Die umliegenden Höhen sind fest in r. Hand gespickt mit Artillerie. Durchbrochen ist nichts.
Ein Nachweis dass meine Beschreibung stimmt ist die häufige Erwähnung von fehlenden Sold. und der Unwille der Ukr. sich dem Kriegsdienst zu stellen.
Liebe JF, die sprichwörtlichen Hühner lachen über den „Etappensieg des Ukrainischen Militärs“.
Wir wissen, dass das erstunken und erlogen ist. Sie beziehen sich wahrscheinlich auf einen Artikel der NYT oder WaPo, der bejubelte, dass das ukr Militär an einigen Stellen gewisse, schlecht abgesicherten russischen Verteidigungslinien durchbrochen hätten und dieser kleine Sieg, sprich Rückeroberung kleiner Flächen in den westlichen Medien als Erfolg verkauft werden musste.
Die Realität ist wahrscheinlich eine ganz andere. Ich kenne sie nicht aber ich bin mir sicher, dass es keinen ukr Gewinn („Gewinn“) geben kann.
Etappensieg? Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens!
Ich habe gestern eine Lagekarte angeschaut, da sieht man am Rand der großen, von den Russen gehaltenen Gebiete winzig kleine blau gehaltene Stellen, das sind die in der Großoffensive „eroberten“ Gebiete. So wird das nie etwas. Zudem macht sich Selenskij und sein Boß Biden immer unbeliebter. Nach den Streubomben nun auch Uranmunition, die allerdings auch schon GB geliefert hat. Wo sitzen nun die Kriegsverbrecher?
Den vielen Erfolgsmeldungen in den Medien zufolge, steht die Ukraine seit einigen Monaten vor dem endgültigem Sieg über Russland. Na, da schaun mer mal.
Soviel Kriegsbegeisterung und Freude über das Sterben von Menschen, hat es in Deutschland seit 1939 nicht mehr gegeben. Mich wiedert diese Blutrünstigkeit nur noch an. Keine Bemühungen um Frieden mit Diplomatie. Hauptsache das Sterben und die Zerstörung geht weiter. Die Kriegsdämonen wie Strack-Zimmermann geifern jeden Tag ihr Gift.
Hätte der Westen von Anfang an, 14 Flagge gezeigt,hätte Putin, durchaus rational, den großen Krieg nicht gewagt.
Der Pazifismus seit den 90er fordert jetzt den Preis. Mit der Konfliktbeilegung in der UA, ist der Krieg keinesfalls vorbei. Koreanord kann uns jeder Zeit erpressen mit seinen Waffen, weil wir statt Einhalt zu gebieten Händehochpolitik betrieben haben. Auf dem G 20 Treffen werden die Europäer wie Bananenstaaten behandelt und von der Leyen und ihr Kommissar überbieten sich in Kotaus. Die nächste Einladung für den nächsten Krieg. Ob gestern, heute oder morgen, die Macht kommt immer aus den Gewehrläufen. Gott sei Dank besteht noch etwas Hoffnung für Europa, da wehrwillige Staaten sich durchzusetzen scheinen .
DAS ist die Lageeinschätzung eines PATRIOTEN!
Während die Masse der hiesigen Kommentatoren weichgeeierte Fans einer defaitistischen „Händehochpolitik“ sind!
Das ist doch Selbstmord für die ukrainischen Soldaten, denn egal welches Stückchen Land sie da jetzt kurzfristig „rückerobert“ haben, die Russen werden schon alleine aus Prestigegründen und vor allem zur Abschreckung, sich dieses Stückchen Land mit geballter Kraft zurückholen und die stolzen Eroberer werden wahrscheinlich größtenteils im Massengrab enden! Die Russen wissen genau, dass immer wieder feindliche Mächte versuchen sie in die Knie zu zwingen, das Land zu zerstückeln, auszuplündern und die Menschen zu unterjochen! Deshalb nehmen sie solche Attacken egal von wem immer sehr ernst und lassen nichts „anbrennen“, sind aber trotzdem immer zu Verhandlungen und für eine Beilegung eines jeden Konfliktes bereit!
Mit ihrer Einstellung verliert man jeden Krieg. Die Ukrainer wollen lieber sterben als nach Workuta. Norbert Blüm sagte , als sich der Pazifismus und Wehrunwilligkeit bei uns abzeichnete, der Pazifismus der 30 er führte direkt zur Rampe. Wenn unsere Vorfahren so gedacht hätten, gäbe es uns schon längst nicht mehr.
Drum hat Deutschland ja auch den Krieg gewonnen 😎
„Die Ukrainer wollen lieber sterben als nach Workuta“. Woher wollen Sie das denn wissen, Herr M.?
Ich habe hier in Köln den Eindruck, sie wollen lieber nach DLand „all inclusive“. Sehr vielen begegne ich täglich. Sie machen alle – wirklich alle von Jüngling bis zu Papa – selbstverständlich auch die weiblichen „Flüchtlinge“ gesunden fröhlichen Eindruck! Von wegen lieber sterben! Wenn ich dann daran denke, wie wir daherkamen, als wir Flüchtlinge waren!
Sie haben den heutigen Artikel wohl übersehen, dass praktisch alle Ukrainer die können, geflüchtet sind anstatt sinnlos für die Clique zu sterben. Es geht weder um Workuta noch um Freiheit oder Pazifismus.
Konkurrenz für Peter G – mal schauen, wer die bessere russische Propaganda hinbekommt.
Die Putin-Russen sind ja echte Schätzchen: Überfallen ein friedliches Land, sind aber „trotzdem immer zu Verhandlungen und für eine Beilegung eines jeden Konfliktes bereit“!
Eine phänomenale Friedensliebe des kleptokratischen Kreml-Autokraten!
Die friedlichen ukrainischen Nationalisten haben 8 Jahre von 14 bis 22 Teile ihres eigenen Landes beschossen. Tausende Zivilisten getötet und dass hat Sie einen Dreck gekehrt. Sie und der WKA sind für mich wie Bulldoggen. Mit denen kann man auch keinen Dialog führen. Entweder zeigt man ihnen den Knüppel oder man muss fliehen.
Exakt richtig!
Es beruht auf die felsenfeste innere Überzeugung, Russen sind eine Art Untermenschen, die kein Recht haben, gleichberechtigt nach ihrer Kultur und Vorstellungen zu leben. Es entspricht auch ziemlich genau der Meinung der Westukrainer.
Russen nennen es Faschismus, und zwar zurecht, bei den Beiden läuft es als Patriotismus.
P.S. Eine Frage, hatten Sie meine nachträgliche Erläuterungen zu Polenverschiebung in der „falschen Tread“ gelesen! Ich schätze Ihre Meinung!
Ja. Leider bleibt in den zwei Tagen, die die Artikel zum kommentieren freigeschaltet sind nicht viel Zeit für einen ausführlichen Meinungsaustausch. Andererseits verstehe ich auch die JF. Bei längerer Zeitspanne verwässert das Ganze. Ich bereise seit 12 Jahren Osteuropa. Mit einem guten Freund, jedes Jahr 2 Wochen. Ohne festgelegte Route oder Vorbuchungen. Auf diese Weise lernt man die Menschen und die Verhältnisse vor Ort am besten kennen. Nur in Moldawien und Weissrussland waren wir noch nicht. Viele Grüße
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Eine Frau in Kiew hält eine Ukraine-Flagge, im Hintergrund steht ein erbeuteter russischer Panzer: Trotz des jüngsten Erfolgs wäre Euphorie verfrüht Foto: picture alliance / AA | Ercin Erturk
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