Es steht schlecht um die Pressefreiheit in Deutschland. Laut den „Reportern ohne Grenzen“ belegt die Bundesrepublik inzwischen im weltweiten „Press Freedom Index“ nur noch den 14. Platz, drei Ränge hinter der Platzierung des Vorjahres. Die Verantwortlichen der Rangliste machen dafür vor allem „starken Druck, hitzige Debatten und die Sorge, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden“ verantwortlich. Dies sei etwa bei der Berichterstattung über „rechtsextreme Milieus“ oder den Krieg in Gaza der Fall.
Die JUNGE FREIHEIT wird aktuell gleich in zwei Fällen verklagt – doch nicht wegen Berichterstattung über vermeintliche oder tatsächliche „rechtsextreme Millieus“, sondern, weil wir die Antifa bei einer Straßenblockade gefilmt haben. Und: weil wir – ohne, dass er erkennbar gewesen war – einen muslimischen Mann gefilmt haben, der vor einer riesigen Regenbogenfahne gerade sein Gebet verrichtet hat.
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