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Gewalt gegen Journalisten: Linksextreme Einpeitscherin will Rechte stoppen – „bevor es Bomben und Armeen tun“

Gewalt gegen Journalisten: Linksextreme Einpeitscherin will Rechte stoppen – „bevor es Bomben und Armeen tun“

Gewalt gegen Journalisten: Linksextreme Einpeitscherin will Rechte stoppen – „bevor es Bomben und Armeen tun“

Verteidigt die Gewalt gegen konservative Medien: Die linke Autorin Emily Laquer. Foto: picture alliance / Christophe Gateau/dpa | Christophe Gateau
Verteidigt die Gewalt gegen konservative Medien: Die linke Autorin Emily Laquer. Foto: picture alliance / Christophe Gateau/dpa | Christophe Gateau
Verteidigt die Gewalt gegen konservative Medien: Die linke Autorin Emily Laquer. Foto: picture alliance / Christophe Gateau/dpa | Christophe Gateau
Gewalt gegen Journalisten
 

Linksextreme Einpeitscherin will Rechte stoppen – „bevor es Bomben und Armeen tun“

Nach den Angriffen auf Reporter beim AfD-Parteitag dreht die linksextreme Szene durch – und die Debatte um. JUNGE FREIHEIT und „Apollo“ seien „rechte Provokateure“. „Widersetzen“ habe noch zum mildesten Mittel gegen Faschismus gegriffen.
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Die linksextreme Autorin Emily Laquer hat nach den Angriffen auf Journalisten der JUNGEN FREIHEIT und der Plattform „Apollo“ beim AfD-Parteitag in Erfurt den Schutz rechter Medien infrage gestellt. In einem Beitrag fragt sie bereits in der Überschrift, ob rechte Journalisten nicht viel mehr „Faschisten mit Presseausweis“ seien.

Laquer stört sich daran, dass nach den spektakulär gescheiterten Blockaden von „Widersetzen“ über Pressefreiheit und Gewalt gegen Reporter gesprochen wird.

„Rechte Provokateure sind keine Journalist*innen“, gendert Laquer in der Wochenzeitung der Freitag. Medien wie „Apollo News“ und die JUNGE FREIHEIT seien „gierig nach Gewalt“ und provozierten, „bis einer die Nerven verliert“. Auch die Weigerung des Bündnisses „Widersetzen“, sich von Angriffen auf rechte Reporter zu distanzieren, verteidigt Laquer. Sie nennt es „geschichtsvergessenen Blödsinn“, Antifaschisten über Gewaltfreiheit zu belehren.

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Laquer zieht Parallelen zur NS-Zeit

Natürlich schreckt sie auch vor historischen Vergleichen nicht zurück, und sind diese noch so unangebracht: „Stauffenberg hatte kein Konfetti in der Aktentasche, die Rote Armee hat Deutschland nicht mit Blumen befreit.“ „Widersetzen“ wähle bereits „das mildeste Mittel, das die Faschisten noch stoppen kann“.

Besonders brisant ist ein weiterer Satz aus der Feder der extrem linken Autorin: „Je länger gefordert wird, dass niemand echten Widerstand leistet, je länger wir vergeblich auf ein Parteiverbot warten, desto höher wird der Preis. ‘Widersetzen’ ist der Versuch, Faschismus aufzuhalten, bevor es eines Tages nur noch Bomben und Armeen tun können.“ Hätten Aktivisten vor 100 Jahren den NSDAP-Parteitag blockiert, wären heute Straßen, Schulen und Plätze nach ihnen benannt, schreibt sie. Über die AfD und „Apollo News“ heißt es: „Nun ist die AfD nicht die NSDAP und ‘Apollo News’ nicht der Stürmer. Noch nicht.“

Am Ende fordert Laquer in ihrem Aufsatz, wer die Pressefreiheit ernsthaft verteidigen wolle, müsse „Apollo News“ „in die Schranken weisen“ und die AfD blockieren. An Journalisten, Politiker und die liberale Öffentlichkeit richtet sie den Appell: „Habt endlich ein bisschen Arsch in der Hose. Ihr distanziert euch von den Falschen.“

Laquer gehörte zur Interventionistischen Linken

Laquer wurde vor allem durch ihre Rolle als Sprecherin bei einer Demonstration und als Mitorganisatorin der Blockaden gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 bekannt. Bis 2023 gehörte sie offiziell der Interventionistischen Linken an. Zwischen 2017 und 2019 ordnete der Verfassungsschutz sie dem linksextremen Spektrum zu.

Der Hamburger Innensenator Andy Grote kritisierte 2019, dass sie in der Stadt „wie eine Ikone herumgereicht“ werde und gemeinsam mit der Interventionistischen Linken versuche, die Klimaproteste von Schülerinnen und Schülern zu unterwandern. Im Bundestagswahlkampf 2021 wurde zudem bekannt, dass Teilnehmer von zwei Fernseh-Talkrunden mit den Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) zuvor an „Talkshow-Trainings“ mit ihr teilgenommen hatten.

Verteidigt die Gewalt gegen konservative Medien: Die linke Autorin Emily Laquer. Foto: picture alliance / Christophe Gateau/dpa | Christophe Gateau
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