Der AfD-Bundesparteitag in Erfurt endete für diejenigen, die ihn verhindern wollten, in einem Desaster. Der vom linksextremen „Widersetzen“-Netzwerk mit Unterstützung von Linken, Grünen, SPD, Kirchen und Gewerkschaften inszenierte Protest erlebte ein Waterloo. Lediglich 30.000 statt der 50.000 angekündigten Demonstranten kamen in die thüringische Landeshauptstadt. Die Pläne der steuergeldsubventionierten NGO-Protestler, das AfD-Treffen mit Blockaden zu unterbinden, scheiterten an 8.000 Beamten – einem der größten Polizeieinsätze in der Geschichte der Bundesrepublik (siehe JF-Liveticker).
Dass Delegierte schon um drei Uhr morgens aufstehen mussten, um von der Polizei sicher auf das Parteitagsgelände eskortiert zu werden, unterstreicht den moralischen Bankrott der angeblich die Demokratie verteidigenden AfD-Gegner. Zu welcher Gewalt ein Teil davon fähig ist, zeigten Chaoten durch Überfälle auf Journalisten der JUNGEN FREIHEIT und von Apollo News. Sie wurden brutal attackiert, nur weil sie ihre Arbeit machten, mit Kameras vor Ort waren und über den Verlauf von Blockaden und Demonstrationen berichteten.
Antifa Angriff auf unsere Journalisten in Anwesenheit vom »Widersetzen« Organisator Suraj Mailitafi und Marcant. Mit einem Faustschlag ins Gesicht und auf die Hand wird das Handy entrissen und geklaut. Zuvor versicherte man uns, dass wir hier sicher seien. pic.twitter.com/iqUafTdZDU
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) July 4, 2026
Wer „Faschist“ ist, diktiert die Antifa
Mehr noch als die Angriffe selbst waren im Anschluss der Umgang anderer Medien, der Politik und Reaktionen der für die Proteste Verantwortlichen ein Offenbarungseid. In Berichten der Öffentlich-Rechtlichen wurden die Angriffe zunächst verschwiegen, obwohl auch ein ZDF-Team Zeuge des Überfalls auf die JF war.
Vertreter von „Widersetzen“ weigerten sich bei einer Pressekonferenz, die Gewalt zu verurteilen. Pressefreiheit existiere nicht für „Faschisten“. Und wer „Faschist“ ist, bestimmen sie. Wer „Faschist“ ist, der hat seine Grundrechte verwirkt und ist vogelfrei. Namhafte linke Journalisten haben die Attacken auf konservative Kollegen verurteilt. Nur weil dies in der Vergangenheit keineswegs selbstverständlich war, ist es so bemerkenswert.
Vorfälle von Erfurt entlarven eine Asymmetrie
Mit der ins Absurde gesteigerten Obsession eines drohenden „neuen 1933“ sind linke Sektierer nicht allein. Sie stehen dabei nicht nur Seite an Seite mit Politikern der Linken, Grünen und SPD, sondern auch der CDU, die wie Daniel Günther oder Hendrik Wüst die AfD als „Nazi-Partei“ verunglimpfen. Aus diesem Wahn zieht der „Kampf gegen Rechts“ seine brisante Energie – bis jetzt.
Die Vorfälle von Erfurt demaskieren eine seit Jahrzehnten geduldete, linke Vormacht stützende Asymmetrie im öffentlichen Diskurs. Linke Gewalt wurde dabei bis in die liberale Mitte als legitimer Teil der Auseinandersetzung akzeptiert: Dass die Linke über jederzeit mobilisierbare Fußtruppen verfügt, die mit Aufmärschen, Blockaden und notfalls Terror Konkurrenten einschüchtern oder mundtot machen können, war eine Machtfrage. Sie wird nicht zuletzt dank Wahlen nunmehr anders beantwortet.






