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Beitrag über Gastarbeiter: Berlins Queerbeauftragter erhält Journalistenpreis

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Alfonso Pantisano (SPD), Queerbeauftragter von Berlin, aufgenommen vor dem Polizeipräsidium in Berlin-Tempelhof. Er hat einen Journalistenpreis gewonnen.
Alfonso Pantisano (SPD), Queerbeauftragter von Berlin, aufgenommen vor dem Polizeipräsidium in Berlin-Tempelhof. Er hat einen Journalistenpreis gewonnen.
Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano (SPD): Begehrten Journalistenpreis gewonnen. Foto: picture alliance/dpa | XAMAX
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Berlins Queerbeauftragter erhält Journalistenpreis

Alfonso Pantisano, Queerbeauftragter von Berlin gewinnt einen Journalistenpreis der Diakonie, dotiert mit 2.500 Euro. Dass er in der Vergangenheit kritische Medienmacher öffentlich beschimpfte, schien die Jury nicht zu stören.
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BERLIN. Der Queerbeauftragte des Landes Berlin, Alfonso Pantisano (SPD), hat den Diakonie Journalistenpreis Baden-Württemberg in der Kategorie Text erhalten. Ausgezeichnet wurde sein im Dezember vergangenen Jahres im Tagesspiegel erschienener Text „Das Leid italienischer Gastarbeiter-Kinder“. Die Jury schreibt dazu: „Der Autor schafft es, das Schicksal seiner eigenen Familie packend nachzuzeichnen, aufzuklären und zu sensibilisieren.“

Das Preisgeld für Pantisano beträgt 2.500 Euro. Insgesamt ernannte die Jury aus 143 Einsendungen die Preisträger in fünf Kategorien aus. Dabei wurden insgesamt 9.500 Euro an die Gewinner ausgeschüttet. Die diesjährigen Preisträger werden voraussichtlich am 22. Juli in Stuttgart geehrt.

Pantisano beschimpfte kritische Journalisten

Pantisano ist in der Vergangenheit mit beleidigenden Äußerungen gegen kritische Journalisten aufgefallen. So nannte er im Januar 2022 Journalisten des feministischen Magazins Emma „Hündinnen“, die „ihre Notdurft“ hinterlassen würden – wohl wegen der transkritischen Haltung der Chefredakteurin Alice Schwarzer (JF berichtete).

Kurze Zeit später löschte Pantisano seinen Kommentar und entschuldigte sich. Ihm sei „ein Bild verrutscht“. Entmenschlichung sei immer falsch. „Dafür entschuldige ich mich, aber was das Emma-Magazin hier macht, bedarf deutlichen Widerspruchs. Diese Transphobie schafft schlimmes Leid.“ (st)

Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano (SPD): Begehrten Journalistenpreis gewonnen. Foto: picture alliance/dpa | XAMAX
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