Phantomschmerzen: Sind Frauen im Musikgeschäft benachteiligt?
Phantomschmerzen: Sind Frauen im Musikgeschäft benachteiligt?
Phantomschmerzen: Sind Frauen im Musikgeschäft benachteiligt?
Ob Helene Fischer zu den angeblich benachteiligen Frauen in der Musikbranche gehört, darf bezweifelt werden Foto: picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
Überall „gläserne Decken“, Männerverschwörungen und miese Mackersprüche. Frauen haben im Musikbusiness keine Chance, weil Männer sie nicht auf die Bühne lassen? So ist es regelmäßig zu lesen. Angesichts der Schwemme von Gegenbeispielen ist das ein Opfermythos.
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Bei meinen ehemaligen Arbeitgebern VW und Daimler werden Männer systematisch benachteiligt.
Wir sollten Claudia Roth nicht vergessen, die als Managerin von „Ton, Steine, Scherben“ eine große Karriere hingelegt hat.
wollte ich auch grade schreiben.
Weil sie als Managerin von „Ton, Steine, Scherben“ viel besser war als Rio Reiser, qualifiziert sie sich heute als Staatsministerin beim Bundeskanzler sowie Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Einen Haufen Scherben hinterlässt sie doch noch heute, wo sie geht und steht.
Ich sag zu solchem (oben beschriebenen) Schwachsinn nur „der Schwachsinn blüht“.
Oder, etwas „elaborierter“ sunt pueri puerilia tractant. Kinder treiben Kindliches. –
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Darüber hinaus: Man schaue sich doch mal an welche Zeitung welche „Qualifikatin“ benutzt um das Blat zu füllen. Oder wer im www – in der Regel – anonym welchen Schwachsinn absetzt. –
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Früher gab es einen Dorf-Stammisch.
Da sassen ausser dem Pfarrer und dem Lehrer noch so Einige die sogar besoffen noch über drei hinaus zählen konnten. Aber auch garnicht selten der „Dorfdepp“. Man ließ ihn reden, wusste aber auch was man in aller Regel davon zu halten hatte und spendierte ihm gelegentlich ein Bier.
Heute haben wir die öffentich Rechtlichen und das Internet.
Jeder blamiert sich halt so gut er kann.
Seien wir froh, dass wir uns hier – noch – rel. unzensiert austauschen dürfen so lange gewisse Leute diese Gesellschaft noch nicht völlig „transformiert“ haben 😉
Sorry, ich hab ein Problem mit Frauen auf der Bühne, die aussehen, als wollten sie den nächsten Kunden anlocken. Wenn sie singen können, auch live, dann brauchen sie das nicht und mit dem Sexy-Jugendwahn machen sie ihre eigene Zukunft kaputt.
Frauen sind keine Opfer, sie machen sich oft zu Opfern.
Mann wäre ich doch nur in den 80ger Jahren in die Row Zero von Madonna gekommen….
Ich halte Helene Fischer sowieso für verkappten rechten Widerstand, und zwar unironisch. Allein in der ethnischen Zusammensetzung ist ihr Publikum praktisch rechtsradikal. Ich habe seit vielen Jahren nicht mehr so viele ethnische Deutsche auf einem Haufen gesehen wie bei ihrem Konzert vor 130.000 Menschen im letzten Sommer in München.
Zwar hat sie auch eine stabile schwule Fangemeinde, aber die sind eben einfach nur schwul, und nicht LGBTQIA+ progressive.
Auch gibt sie politisch praktisch keine Stellungnahmen ab. Das macht sie in der heutigen Bekenntniszwang-Unkultur auch schon zum Teil des passiven Widerstands und zivilen Ungehorsams.
Und dann sieht sie unglaublich deutsch aus und doch sexy und scheut sich nicht, das zu zeigen. Zudem ist sie Russlanddeutsche, ihre Mutter spricht wohl besser Russisch als Deutsch (man sah das mal in einem Dokufilm), weswegen ihr Russlandhass nicht so leicht über die Lippen geht wie den Mainstreamkünstlern.
Also, die erfolgreichste Sängerin Deutschlands ist zugleich geheimer Widerstand, sie ist die Stimme der schweigenden Mehrheit, und die ist in Deutschland rechts.
Opfer-Posing stellte über Jahre eine äußerst lukrative Nische dar, die von erfolgreichen Frauen peinlichst gemieden wurde. Die Exemplare die damit „groß“ rauskamen habe ich aber mittlerweile vergessen, weil sie keiner Erinnerung wert waren.
Aktuell ist die Nische derart überfrachtet und überfressen, dass man an ein 200 kg Exemplar denken erinnert wird, welches öffentlich Hunger miemt. Also irgendwie scheint hier die Eigenwahrnehmung (in Übereinstimmung mit der medialen Schilderung) und die Wahrnehmung von Normalmenschen zunehmend auseinander zu driften.
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Ob Helene Fischer zu den angeblich benachteiligen Frauen in der Musikbranche gehört, darf bezweifelt werden Foto: picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
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