Hamburger SV

Bremer Polizei prüft Fall Jatta erneut

HAMBURG. Die Identität des Fußballspielers Bakery Jatta ist möglicherweise doch nicht zweifelsfrei geklärt. Die Bremer Polizei prüfe die Personalien des Profis vom Zweitligisten Hamburger SV erneut, berichtete der NDR. „Seit Anfang September liegen neue Unterlagen vor“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Demnach hat der afrikanische Spieler nach seiner Einreise als Flüchtling 2015 bei den Bremer Behörden eine Mail-Adresse mit dem Namen Bakery Daffeh angegeben. Diesen Namen soll der Mittelfeldspieler in Gambia getragen haben. Der Afrikaner war nach seiner Ankunft in Deutschland in Bremen registriert worden.

Jatta soll für Gambias U20 gespielt haben

Im August waren Zweifel an der Identität Jattas bekannt geworden. Laut Recherchen der Sport Bild soll er bei seiner Einreise als Flüchtling im Sommer 2015 nicht nur beim Namen, sondern auch bei der Altersangabe gelogen haben. Zudem habe er bereits für verschiedene afrikanische Vereine und die U20 Nationalmannschaft Gambias gespielt haben. Jatta selbst erklärte, in seiner Heimat nicht in einem Verein gespielt zu haben.

Anfang September hatte das Bezirksamt Hamburg-Mitte die Ermittlungen gegen Jatta eingestellt. Der Spieler bezeichnete die Anschuldigungen gegen sich als „Hexenjagd“. (ag)

Die Identität des Fußballprofis Bakery Jatta wird erneut geprüft Foto: picture alliance/Fotostand

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