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Nach Mord in Illerkirchberg: Onkel von Ece S. klagt an: „Wie viele Einzelfälle brauchen wir noch?“

Nach Mord in Illerkirchberg: Onkel von Ece S. klagt an: „Wie viele Einzelfälle brauchen wir noch?“

Nach Mord in Illerkirchberg: Onkel von Ece S. klagt an: „Wie viele Einzelfälle brauchen wir noch?“

Kerzen und Blumen stehen am Tatort, an dem Ece S. von einem Mann mit einem Messer getötet wurde
Kerzen und Blumen stehen am Tatort, an dem Ece S. von einem Mann mit einem Messer getötet wurde
Kerzen und Blumen stehen am Tatort, an dem Ece S. von einem Mann mit einem Messer getötet wurde Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
Nach Mord in Illerkirchberg
 

Onkel von Ece S. klagt an: „Wie viele Einzelfälle brauchen wir noch?“

Der Onkel der in Illerkirchberg getöteten Ece S. kritisiert die deutsche Migrationspolitik mit scharfen Worten. Die Bundesregierung habe in der Asylpolitik gnadenlos versagt. Niemand unternehme etwas gegen das Chaos.
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ILLERKIRCHBERG. Die Familie der in Illerkirchberg getöteten Ece S. hat gegenüber der deutschen Politik schwere Vorwürfe erhoben. Die Bundesregierung habe in der Asylpolitik gnadenlos versagt, beklagte der Onkel des von einem Flüchtling erstochenen Mädchens in der Sendung „Achtung, Reichelt!“.

Die Regierung müsse endlich handeln. „Wie viele Einzelfälle brauchen wir noch?“, fragte Kemal Kizilöz im Gespräch mit dem Reporter Jan Karon. Auch im Falle von Illerkirchberg seien zuvor Beschwerden über die Flüchtlingssituation eingereicht worden. Aber es unternehme niemand etwas dagegen. Es sei den Verantwortlichen „scheißegal“. Niemand kümmere sich um die Asylbewerber, von denen keinerlei Hintergrundinformationen vorlägen.

Tatverdächtiger schweigt

Das eigene Land und das eigene Volk müßten endlich geschützt werden. Er kenne viele Ausländer, „die der Alice Weidel mehr Recht geben als der Baerbock“. Die Politik bekomme einfach nichts mehr mit. Kizilöz ist eigenen Angaben zufolge 1974 als Kleinkind nach Deutschland gekommen. Er kenne die Türkei nur aus Urlaub. Deutschland sei seine Heimat.

Am 5. Dezember wurde die 14jährige Ece S. im württembergischen Illerkirchberg von einem Flüchtling aus Eritrea auf Weg zur Schule erstochen. Auch eine 13jährige wurde verletzt, überlebte jedoch. Der 27jährige Tatverdächtige aus Eritrea befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in einem Justizvollzugskrankenhaus. Er schweigt zu den Vorwürfen. Am Mittwoch nahmen Hunderte Menschen an der Beerdigung der 14jährigen teil, um Abschied zu nehmen. (ha)

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Kerzen und Blumen stehen am Tatort, an dem Ece S. von einem Mann mit einem Messer getötet wurde Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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