Erst ein Großaufgebot der Polizei konnte die Randalierer stoppen Foto: dpa
Nordrhein-Westfalen

Kein Disko-Zutritt: Bis zu 300 Einwanderer gehen auf Polizisten los

DÜSSELDORF. Mehrere Hundert Einwanderer haben Montag abend vor einer Diskothek in Düsseldorf randaliert, weil sie nicht in das Lokal durften. Türsteher hätten gegen 22.40 Uhr rund 250 bis 300 Jugendlichen den Zutritt zur „Nachtresidenz“ verwehrt, in der eine Oberstufenparty stattfand, berichtet Der Westen.

Anschließend seien die Randalierer auf die Sicherheitsleute losgegangen. Nachdem diese die Polizei gerufen hatten, attackierten die Jugendlichen auch die Beamten. „Die eintreffenden Kollegen wurden mit Flaschen beworfen, beleidigt und auch Gläser wurden zerschlagen“, sagte eine Polizeisprecherin dem Blatt.

Polizei rief Verstärkung mit Hunden

Die Polizisten riefen Verstärkung. Erst als die Polizei Hunde einsetzte und sie eine Kette bildete, um die Jugendlichen zurückzudrängen, gelang es, die Situation in den Griff zu bekommen. Drei Randalierer seien kurzzeitig festgenommen worden.

Die Polizei war mit 45 Beamten im Einsatz und erhielt Unterstützung vom Ordnungsamt. Nach Informationen der Rheinischen Post gehörte die Einwanderer-Gruppe nicht zur Oberstufe. Bereits im Dezember war es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Jugendlichen gekommen, die nicht in das Lokal durften. (ls)

Erst ein Großaufgebot der Polizei konnte die Randalierer stoppen Foto: dpa

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