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Poetry-Slam mit einem Wal: Timmy, wie hältst du’s mit der Remigration?

Poetry-Slam mit einem Wal: Timmy, wie hältst du’s mit der Remigration?

Poetry-Slam mit einem Wal: Timmy, wie hältst du’s mit der Remigration?

Hielt halb Deutschland in Atem: Timmy der Wal. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian
Hielt halb Deutschland in Atem: Timmy der Wal. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian
Hielt halb Deutschland in Atem: Timmy der Wal. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian
Poetry-Slam mit einem Wal
 

Timmy, wie hältst du’s mit der Remigration?

Ein gestrandeter Wal, ein verirrtes Land und viel blanker Hohn. Ein Wal-Gedicht über ein Land auf der Sandbank.
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Timmy ist weg von der Sandbank. Tamir sitzt noch auf der Parkbank. Kranke Pudel. Blinde Katzen. Verirrte Wale. Wir schaffen das. Messerstecher, Gruppenvergewaltiger, Schwerverbrecher. Deutschland schafft sich ab.

Refugees und gestrandete Meeressäuger. Äpfel und Birnen? Mitnichten. Beide geben Hoffnung. Aufgabe. Nichts Eigenes. Sinn stiften.

Der Wal gehört in die Ostsee. Der Islam zu Deutschland. Dann läuft das. Dichter und Denker von gestern vergessen, dass auf der Sandbank hat gesessen, die Moral. Von der Geschicht’? Tiere liebt man. Kinder nicht?

Ein Leben ohne Timmy ist möglich, aber sinnlos

Hölderlin, suche nicht das Heil im Vaterland. Es liegt vor Poel. Warum in die Nähe schweifen, liegt alles Gute doch so fern. Atlantik. Kabul. Romantik. Istanbul.

Wer einen Wal hat, braucht keine Kinder.
Wer eine Brandmauer hat, braucht keine Wahl.
Blanker Hohn in Perfektion.
Schwarz-rot-gold’ne Perversion.
Schwimm frei, Timmy.

Remigration.

Hielt halb Deutschland in Atem: Timmy der Wal. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian
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