In Syrien lag die Fertilitätsrate zuletzt bei 2,8 Kindern pro Frau. Noch gebärfreudiger sind Afghaninnen, die im Schnitt 4,8 Kindern das Leben schenken. Hier bei uns bekommen Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit immer noch 1,84 Kinder – und damit wesentlich mehr, als deutsche Frauen (1,23). Und wenn es bei Migranten mit dem Nachwuchs nicht klappen will, springt der deutsche Steuerzahler ein.
Deutschland ermöglicht Asylberechtigten den Zugang zu staatlich bezuschußter künstlicher Befruchtung (die JF berichtete). Nicht als medizinische Ausnahme, nicht als Einzelfallregelung, sondern als Folge eines Systems, das nicht nach Herkunft, Aufenthaltsdauer oder demographischem Kontext unterscheidet. Entscheidend ist allein die Einbindung in die staatliche Gesundheitsversorgung.
Künstliche Befruchtung ist dabei kein beiläufiger Eingriff. Es handelt sich um ein hochspezialisiertes medizinisches Verfahren, das erhebliche Ressourcen bindet und bewußt finanziert wird. Der Staat trifft hier eine aktive Entscheidung darüber, wofür Steuergeld und Beiträge eingesetzt werden. Genau deshalb ist diese Frage keine medizinische, sondern eine politische. Denn die demographische Ausgangslage ist bekannt. Deutschland leidet nicht an einem allgemeinen Mangel an Kindern, sondern an einer strukturell niedrigen Geburtenrate der eigenen Bevölkerung. Zugleich zeigt die Statistik seit Jahren, daß die Kinderzahl bei Zuwanderern deutlich höher liegt – teils massiv höher.
Die Früchte der gescheiterten Migrationspolitik
Wenn nun selbst in jenen vergleichsweise seltenen Fällen, in denen bei Migranten Kinderlosigkeit auftritt, der deutsche Sozialstaat mit teuren medizinischen Leistungen einspringt, dann offenbart sich ein grundlegendes Problem: Der Staat verzichtet vollständig auf Prioritätensetzung. Er fragt nicht mehr, wo Förderung notwendig, sinnvoll oder verantwortbar ist. Er zahlt, weil das System es hergibt.
Natürlich wird künstliche Befruchtung für Asylberechtigte kein Massenphänomen sein. Aber das ist nicht der Maßstab. Maßstab ist, ob ein Staat noch zwischen strukturellen Herausforderungen und symbolischer Gleichbehandlung unterscheidet. Ob er demographische Realität zur Kenntnis nimmt – oder sie konsequent ignoriert. Deutschland entscheidet sich zunehmend für Letzteres. Es behandelt hochkomplexe Bevölkerungsfragen wie Verwaltungsakte und ersetzt politische Abwägung durch Automatismus. Das Ergebnis ist ein Sozialstaat ohne Richtung.






