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Stolze Adler und Heimatliebe: Olympia – ein patriotisches Fest wider die Gleichmacherei

Stolze Adler und Heimatliebe: Olympia – ein patriotisches Fest wider die Gleichmacherei

Stolze Adler und Heimatliebe: Olympia – ein patriotisches Fest wider die Gleichmacherei

Die Olympia-Trikots von Deutschlands Eishockeymannschaft werden von Fans im Netz gefeiert. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
Die Olympia-Trikots von Deutschlands Eishockeymannschaft werden von Fans im Netz gefeiert. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
Die Olympia-Trikots von Deutschlands Eishockeymannschaft werden von Fans im Netz gefeiert. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
Stolze Adler und Heimatliebe
 

Olympia – ein patriotisches Fest wider die Gleichmacherei

Olympia ist eine Auszeit vom Irrsinn: Fahnen statt Floskeln, Nationen statt wokem Einheitsbrei. Es ist ein Fest des Heimatstolzes, des Wettkampfs und der Unterschiede – wider die Gleichmacherei.
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Die Olympischen Spiele sind eine Insel. Abgeschnitten vom täglichen Lärm der Gleichmacherei, vom moralischen Dauerrauschen, vom reflexhaften Verdacht gegen alles, was irgendwie nach Patriotismus riecht. Für ein paar Wochen gilt dort eine andere Ordnung. Eine bessere.

Da gibt es Nationalstaaten. Fahnen. Hymnen. Farben. Da treten Länder nicht als Verwaltungsräume auf, sondern als das, was sie sind: gewachsene Gemeinwesen mit Geschichte, Stil und Eigenart.

Lange nicht war der deutsche Adler so stolz wie auf der Brust der Athleten – allen voran jener Eishockey-Spieler, die sich nicht entschuldigen, sondern kämpfen. Olympische Spiele sind die Antithese zur Gleichmacherei. Kein Einheitsbrei, keine nivellierte Masse, keine moralisch betreute Neutralzone. Sondern ein geordnetes Nebeneinander des Verschiedenen. Eine Pause vom Zwang, alles gleich denken, gleich sprechen, gleich fühlen zu müssen.

Olympia macht die Unterschiede deutlich

Was die Völker dort verbindet, ist nicht ihre Austauschbarkeit, sondern ihre Unterschiedlichkeit. Gerade darin liegt die Gemeinsamkeit. Jede Nation tritt an mit dem, was sie ausmacht: Disziplin oder Improvisation, Eleganz oder Wucht, Technik oder Wille. Niemand muß sich dafür schämen. Niemand muß sich relativieren. Stolz ist hier keine Todsünde, sondern Voraussetzung.

Es ist bunt, weil es nicht beliebig ist. Vielfalt nicht als Parole, sondern als sichtbare Realität. Fahnen sind keine Provokation, Hymnen kein Übergriff, Siege kein Affront. Olympia erinnert daran, daß Freiheit und Fortschritt nicht aus Gleichheit entstehen, sondern aus klaren Unterschieden, die respektiert werden müssen. Daß Identität kein Problem ist, sondern die Grundlage jedes fairen Vergleichs. Und daß Patriotismus nicht trennt, sondern erst möglich macht, was dort geschieht: Begegnung auf Augenhöhe.

Eine Insel also. Möge sie groß bleiben. Und standhaft.

Die Olympia-Trikots von Deutschlands Eishockeymannschaft werden von Fans im Netz gefeiert. Foto: picture alliance / Laci Perenyi | R4039
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