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Wokes Olympia: Transsexuelle Athletin startet im Frauenbewerb der Winterspiele

Wokes Olympia: Transsexuelle Athletin startet im Frauenbewerb der Winterspiele

Wokes Olympia: Transsexuelle Athletin startet im Frauenbewerb der Winterspiele

Eine Transsexuelle startet bei den Frauen, obwohl sie sich als Mann fühlt. Symbolbild: picture alliance/dpa | Christoph Sator
Eine Transsexuelle startet bei den Frauen, obwohl sie sich als Mann fühlt. Symbolbild: picture alliance/dpa | Christoph Sator
Eine Transsexuelle startet bei den Frauen, obwohl sie sich als Mann fühlt. Symbolbild: picture alliance/dpa | Christoph Sator
Wokes Olympia
 

Transsexuelle Athletin startet im Frauenbewerb der Winterspiele

Eine als Frau geborene Athletin identifiziert sich als Mann und startet dennoch im Frauenwettbewerb der Olympischen Winterspiele. Das IOC und das schwedische Olympische Komitee überlegen, ob das ein Problem ist.
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MAILAND. Die Olympischen Spiele in Italien haben am Dienstag ihr erstes wokes Highlight: Eine Frau, die gegen andere Frauen antritt. Die schwedische Ski-Freestylerin Elis Lundholm startet im Frauenbewerb auf der Buckelpiste, obwohl sie sich als Mann identifiziert.

Die 23jährige wurde als Frau geboren, lebt allerdings heute als Mann. Es ist der erste derartige Fall bei Olympischen Winterspielen.

Lundholm tritt für Schweden an und startet am Dienstag in der Qualifikation, das Finale ist für Mittwoch angesetzt. Nach Angaben des Schwedischen Olympischen Komitees habe sich an den körperlichen Voraussetzungen der Athletin nichts geändert. Lundholm habe sich bislang keiner geschlechtsangleichenden Operation unterzogen und verfüge daher über dieselben sportlichen Bedingungen wie andere Starterinnen.

 

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Buckelpiste-Szene kein Problem mit transsexueller Athletin

Auch das Internationales Olympisches Komitee sieht darin keinen Regelverstoß. „Elis Lundholm tritt in der Frauenkategorie an, was dem Geschlecht dieser Athletin entspricht“, erklärte das IOC. Lundholm selbst sprach von der Erfüllung eines Lebenstraums. Sie identifiziere sich zwar als Mann, starte aber bei den Frauen, weil dort die gleichen Voraussetzungen herrschten. In der Buckelpisten-Szene habe es damit bislang keine Probleme gegeben, sagte sie gegenüber schwedischen Medien.

Die aus Värmdö bei Stockholm stammende Sportlerin hatte vor fünf Jahren ihr Coming-out. Schwedens Olympia-Chef Fredrik Joulamo erklärte, der Sport müsse offen sein und zugleich faire Wettbewerbsbedingungen garantieren. Lundholm habe alle formalen Kriterien erfüllt, um für Schweden an den Start zu gehen.

Sportlich erreichte Lundholm seine bislang beste Weltcup-Platzierung im Dezember 2025 im finnischen Ruka mit Rang 18. In der vergangenen Saison gewann sie die Gesamtwertung des Europacups und absolvierte sechs Weltcup-Rennen. (rr)

Eine Transsexuelle startet bei den Frauen, obwohl sie sich als Mann fühlt. Symbolbild: picture alliance/dpa | Christoph Sator
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