Außenpolitik: Europa und die Krisenherde: der Westen dankt ab
Außenpolitik: Europa und die Krisenherde: der Westen dankt ab
Außenpolitik: Europa und die Krisenherde: der Westen dankt ab
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), hier bei einem Truppenbesuch in Afghanistan, wirbt für eine engere militärische Zusammenarbeit in Europa Foto: picture alliance/Kay Nietfeld/dpa
Ob Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt, Huthi-Angriffe im Jemen oder die drohende Taiwan-Krise: Die Welt nutzt die Schwäche Europas. Sollten sich die USA aus Europa zurückziehen, muß die EU Verantwortung übernehmen können. Ein Kommentar von Albrecht Rothacher.
IHR DIGITALER ZUGANG.
Einfach registrieren undweiterlesen.
Alle Artikel auf JF online frei
Die JF schon jeden Mittwoch als E-Paper und via App
Alles falsch! Wer Krieg führt oder sich auseinandersetzen muß, benötigt Gefolgschaft, Mut, Kraft und Familie! All das hat der Feminismus zerstört! Die occupation aus Nahost, Folge der Muttipolitik, die Verwahrlosung in Bildung und Erziehung, Folge der Ablehnung einer patriarchalen Erziehung, die Aufgabe von Ehrgeiz und Führungswillen, Folge von Gleichberechtigungphantasien auf der falschen Ebene, die Zerstörung der Selbsterhaltungstriebes durch Familie Folge von Feminismus und Förderung der Alleinerziehung welche Nachgeborenen nur noch eine halbes Menschenbild, welches ständig um Hilfe der Gemeinschaft bettelt, aber den eigenen Selbsterhaltungstrieb vergisst! Mit dem Feminismus, geht die westliche Welt unter, und wer will für Tussis und Transen kämfpen, die sich im Ernstfall auf ihre gesetzlich vorgeschriebene Vorrangstellung berufen!?!?
Ich komme zu dem gleichen Schluss aus einem ganz anderen Blickwinkel:
Jeder weiß, die schönste Krankenkenschwester heiratet den Chefarzt. Logisch hinzugefügt, man müht sich jahrelang Chefarzt zu werden (Gesellschaftststus), um die größte Auswahl zu haben, unbewusst natürlich.
Also bestimmen die Vorzüge der Frauen, wie die Männer werden, zumal sie ihre Jungs formen. Wollen sie starke Männer ( in schweren Zeiten wollen sie), sind sie stark, wollen sie schwache, sind sie schwach. Das Ergebnis in einem Spruch im russ. Internet über Silvester am Kölner Bahnhof: russische Männer hätten die Frauen verteidigt und die Araber verkloppt, deutsche Männer ziehen Röckchen an um ihre Solidarität zu bekunden!
Also dass die r. Armee deutlich stärker ist liegt an die Russinen! Sie erwarten von ihren Männer, dass sie Familie und Land verteidigen. Und deutsche Frauen erwarten die Regenbogenflagge!
„Wenn überhaupt, dann interessiert die USA nur noch, wie sie ihren chinesischen Weltmachtrivalen niederhalten können“
Rivalen niederhalten. Ja … wie macht man das. Doch zunächst einmal so, daß man ein „Gebiet“, das der Rivale „übernehmen“ k ö n n t e (wenn er es nicht übernehmen könnte wäre er ja kein Rivale, aber da muß eine W e l t-Macht in spe immer mit dem Schlimmsten rechnen) selber „übernimmt“, bevor der Rivale es tut.
Damit wäre Europa Knecht-der-Welt, für alle Zeiten.
Es sein denn: Europa m u ß sich neu erfinden, wenn es in der Welt wieder etwas zu sagen haben will.
Aber w i l l denn Europa sich neu erfinden?
Wenn alle europäischen Völker mental so „drauf“ sind wie das Deutsche Volk (ich meine die Deutschen, nicht die Hierlebenden) dann wird das nichts.
Die Deutschen, genauer gesagt der Deutsche Mainstream, ist freiheitsmäßig indolent geworden: „Knecht sein ist nichts schlimmes. Ruhig und in Freuden lebt der Knecht, der einen gütigen und weisen Herrn hat, dem das Wohlergehen seiner Knechte über alles geht“.
Jeder Herr liebt solche Knechte
„Schaffung eines europäischen Schutz- und Trutzbündnisses“
Aber w i e? Ein Bündnis in Freiheit? Oder doch wieder in Knechtschaft?
1) Europa ist keine Nation, wird auch in Form der EU keine werden. Eine EU kann das Hauptproblem der Unterschiedlichkeit der nationalen Interessen der einzelnen Völker sowie ihre kulturelle Nichtkompatibilität nicht auflösen. Als mindestes bräuchte sie dazu ein übernationales Identifikationsobjekt, wie einen Monarchen, dieser ist auf europäischer Bühne aber nicht vorhanden, das Reich dazu zu divergent. Die EU ist daher kein Lösungsansatz für den Verfall europäischen Einflusses. Sie kann weder die Rolle eines Hegemon, wie Amerika oder Russland, übernehmen noch die NATO in militärischen Dingen ersetzen. 2) Die Schwäche Europa ist vor allen eine demographische und dadurch eine kulturelle. Die enormen Geburtenausfälle seit den 1970er Jahren sind ausschließlich durch Armutseinwanderer aus der 3. Welt ausgeglichen worden, die den Kontinent aber herunterziehen und seine Identität schleichend zersetzen. Sie stellen zudem zunehmend die Machtfrage in Europa. Hier wäre zuerst anzusetzen.
Gute Analyse, werter Hellerberger.
„Als mindestes bräuchte sie dazu ein übernationales Identifikationsobjekt, wie einen Monarchen“
Ich denke mal, ein übereinstimmend gesehenes Feindbild wäre ein Faktor, der für die erforderliche Koordination schon sorgen würde.
Aber das ist hinfällig wenn die europäischen Völker nicht zunächst einmal
F r e i h e i t s willen einbringen.
Übrigens könnte die NATO durch eine EUTO ersetzt werden, unter Fortschreibung der Routinen unter denen diese jahrzehteland funktionierte und funktioniert. Da müßte aber unter den Europäern die Bereitschaft bestehen, diese EUTO ohne die USA zu finanzieren.
Und sich nicht klammheimlich freuen, daß die weltherrschaftsgeilen Amis (die Trumpisten nicht, aber die anderen) finanziell nichts anbrennen lassen und wir Europäer bequem im Windschatten segeln können.
Eine schöne Beschreibung des Niedergangs Westeuropas.
Dekadenz und Degeneration beenden jedes Imperium. Immer.
Wenn eine EU überhaupt einen Sinn hat, dann primär aus zwei Gründen: als gemeinsame Freihandelszone zum gegenseitigen wirtschaftlichen Vorteil und als eigenständige, von den USA emanzipierte Verteidigungsgemeinschaft. Denn die USA als Schutzschild kann und wird in der Zukunft nicht mehr funktionieren.
Aber das wars auch dann. Eine gemeinsame Migrations- oder Energiepolitik sehe ich nicht. Und als moralinsaurer Tugendwächter in der Welt, z.B. als Hüter der Klimareligion braucht diese EU auch niemand. Und schon gar nicht als Umverteilungsinstanz für deutsches Steuergeld.
Wer der EU beitreten will, der soll es aus den zwei oben genannten Gründen tun. Aber nicht, um an Fördergelder zu kommen, die der EU ohnehin nicht gehören.
Ihre Auffassung teile ich voll und ganz, lieber Herr Schulz.
Eine ähnliche Sicht auf die EU hat ja auch die AfD, weshalb sie auch aus diesem Grunde für mich bisher als einzige wählbar ist.
Natürlich wird es lange dauern, bis eine eigene europäische Verteidigung aufgebaut ist, aber seit dem Austritt Großbritanniens aus der EU ist dies leichter möglich als vorher.
„Die EU muss einig werden“.
Ist das süss! Hinreißend!
Wäre es nicht schön, wenn alle sich immer nur lieb haben würden. So wie dies von grün-linken aggressiven Denunziationsgehirnen immer und immer wieder gepredigt wird. Weltweit! Alle sind Weltbürger, einige wenige die dem Filz angehören verkünden für die Niedrigeren die Glaubenssätze und die putzigen Tierchen haben das abgesonderte bedingungslos zu glauben, sonst gibt es die Peitsche oder die mediale Hinrichtung.
Wäre das ein herrliches Leben – für den Filz und seine Mitläufer. Wenn man nur den Mund aufmachen würde und die gebratenen Hähnchen (natürlich aus Bio-Sojaanbau) einem direkt in den Mund fliegen würden. Und wenn die Flüsse Milch und Honig hergeben würden.
Die „europäische Einheit“ ist auch so ein Thema. Die Apparatschikeinheit haben wir ja schon.
Aktuell sind wir auf den Weg ins ökosozialistische Paradies, ein Paradies in dem Apparatschiks mit Schulabbruch und ohne Ausbildung „Gesetze“ die fern von Ökonomie, Ökologie und Biologie beschließen.
Vielleicht sollte man wieder die Füße auf den Boden bekommen und die Istsituation reflektieren. Das wäre ein Anfang.
Herr Rothacher, Sie haben zwar die Auswirkungen richtig beschrieben, verstehen aber nicht die Ursachen!
Die s.g. „regelbasierte Ordnung“ bedeutet Durchsetzung amerikanischer Interessen und seiner Vasallen mittels militärischer und wirtschaftlicher Erpressung. Anstatt gegenseitig Interessen zu berücksichtigen. Aber Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und es war nur eine Frage der Zeit, dass der benachteiligte Rest der Welt sich emanzipiert.
Die Wirtschaftsmacht Chinas einerseits, und die Fähigkeit Putins andererseits, die Restwelt über BRICS zu einen und den USA militärisch die Stirn zu bieten leitet das Ende der USA Dominanz ein. Daher ist Putin im Westen so „beliebt“.
Dieser Beitrag ist älter als 2 Tage, die Kommentarfunktion wurde automatisch geschlossen.
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), hier bei einem Truppenbesuch in Afghanistan, wirbt für eine engere militärische Zusammenarbeit in Europa Foto: picture alliance/Kay Nietfeld/dpa
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.