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Wahlkampfauftakt: AfD-Anhänger demonstrieren gegen die Euro-Rettung

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Wahlkampfauftakt: AfD-Anhänger demonstrieren gegen die Euro-Rettung

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Wahlkampfauftakt
 

AfD-Anhänger demonstrieren gegen die Euro-Rettung

Knapp 1.000 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) haben am Sonnabend in Hamburg mit einer Demonstration die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet. Dabei warf AfD-Chef Bernd Lucke Bundesregierung und Opposition gleichermaßen vor, bei der Euro-Rettung wie auch bei der Energiewende versagt zu haben.
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AfD-Demonstranten in Hamburg…
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…Bernd Lucke bei seiner Rede: 1.000 gegen die Euro-Rettung Fotos: ms

HAMBURG. Knapp 1.000 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) haben am Sonnabend in Hamburg mit einer Demonstration die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet. Dabei warf AfD-Chef Bernd Lucke Bundesregierung und Opposition gleichermaßen vor, bei der Euro-Rettung wie auch bei der Energiewende versagt zu haben. „Es ist Zeit, die Bundesregierung mit Pauken und Trompeten aus dem Amt zu jagen“, forderte Lucke auf der Abschlußkundgebung auf dem Hamburger Gänsemarkt.

Die Gründung und den Aufbau der AfD innerhalb weniger Monate bezeichnete er als beispiellos. „Wir haben schon viel erreicht“, sagte Lucke und gab sich siegessicher: „In fünf Wochen werden wir in den Bundestag einziehen.“ Die AfD fordere nicht nur das Ende der Euro-Rettungspolitik, sondern stehe auch für eine vernünftige Energiepolitik, besser Bildung, sichere Renten, eine bedarfsorientierte Zuwanderungspolitik sowie ein liberales Asylrecht.

Kohl trägt eine Mitschuld

Zuvor hatte der Hamburger AfD-Landesvorsitzende Jörn Kruse dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eine Mitschuld an der Euro-Krise gegeben. Die Berliner Bundestagskandidatin Beatrix von Storch bezeichnete die Rettungspolitik als asozial. „Wir sind nicht rechts oder links – wir sind geradeaus“, sagte die AfD-Politikerin. 

Der Demonstrationszug der AfD war vom Hamburger Hauptbahnhof über die Mönckebergstraße und den Jungfernstieg zum Gänsemarkt gezogen. Dabei skandierten die Teilnehmer unter anderem „Wir sind das Volk“, „Merkel muß weg“ und „Wir fahren nach Berlin“. Nur vereinzelt tauchten am Rande der Veranstaltung, die von der Polizei begleitet wurde, Linksextremisten auf. Zu nennenswerten Störaktionen kam es dabei nicht. (ms)

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