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Familienpolitik
 

Kundgebung gegen die Homo-Ehe in München

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Demonstranten in München: Linksextremisten versuchen die Kundgebung zu stören Foto: JF

MÜNCHEN. In München haben am Sonnabend 100 Personen gegen die Homo-Ehe demonstriert. Aufgerufen zu dem Protest hatte die französische Massenbewegung „Demo für alle“. Das Bündnis setzt sich gegen die Ehe-Öffnung für Homosexuelle und für eine konservative Familienpolitik ein.

Die Teilnehmer entfalteten auf dem Karlsplatz (Stachus) ein Spruchband und Fahnen und forderten, daß die Ehe nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden dürfe. An einer linksextremen Gegendemonstration nahmen knapp 150 Personen teil, die versuchten, die Kundgebung mit Trillerpfeifen zu stören. Dabei kam es zu Übergriffen auf die Gegner der Homo-Ehe. Auch Journalisten wurden bedroht. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die französische Bewegung „La Manif pour tous“ hatte bei mehrfachen Großkundgebungen das Recht von Kindern auf Mutter und Vater betont und sich gegen Kinderadoption durch Homosexuelle und Leihmutterschaften ausgesprochen. Auslöser der Proteste war die von der sozialistischen Regierung beschlossene Einführung der Homo-Ehe in Frankreich.

Die Münchner Demonstration wurde von jungen französischen Katholiken organisiert. Knapp Hundert Gläubige, Priester und Ordensleute pilgern seit dem 5. August auf den Spuren Benedikts XVI. durch Bayern. Die Veranstaltung in München ist Abschluß der Pilgerfahrt. Bereits im März gab es eine Protestaktion der „Demo für alle“ vor dem französischen Konsulat in München. (cr/ho)

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