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Generalbundesanwalt ermittelt: Syrer soll wegen Israel-Anstecker Mann verprügelt haben

Generalbundesanwalt ermittelt: Syrer soll wegen Israel-Anstecker Mann verprügelt haben

Generalbundesanwalt ermittelt: Syrer soll wegen Israel-Anstecker Mann verprügelt haben

Ein Anstecker am Sakko-Revers mit den Flaggen Deutschlands und Israels (Symbolbild). Foto: IMAGO / Political-Moments
Ein Anstecker am Sakko-Revers mit den Flaggen Deutschlands und Israels (Symbolbild). Foto: IMAGO / Political-Moments
Ein Anstecker am Sakko-Revers mit den Flaggen Deutschlands und Israels (Symbolbild). Foto: IMAGO / Political-Moments
Generalbundesanwalt ermittelt
 

Syrer soll wegen Israel-Anstecker Mann verprügelt haben

Kopftritte, Wirbelbruch, Schläge ins Gesicht: Unweit von Würzburg wurde ein Mann wegen eines Ansteckers mit der Israelflagge brutal attackiert. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft kündigt einen Solidaritätsprotest an.
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HÖCHBERG. Die Generalstaatsanwaltschaft hat nach einer Prügelattacke wegen eines Ansteckers mit der Israelflagge in Höchberg nahe Würzburg Ermittlungen gegen einen Syrer aufgenommen. Die Tat werde als versuchter Mord gewertet, berichtete die Bild am Dienstag. Das Opfer, ein deutscher Staatsbürger, erlitt demnach einen Wirbelbruch und liegt derzeit auf der Intensivstation.

Zum Angriff kam es in der Nacht zu Montag. Der Täter soll den Deutschen laut der Zeitung zunächst auf den Anstecker angesprochen und anschließend ins Gesicht geschlagen haben. Als der Mann zu fliehen versuchte, habe ihn sein Angreifer eingeholt und zu Boden gebracht. Dieser habe mehrfach gegen den Kopf und den Oberkörper des Opfers getreten. Erst nach dem Eingriff der Polizei habe er sich abgewendet.

Deutsch-Israelische Gesellschaft solidarisiert sich mit dem Opfer

Nach Angaben der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Würzburg (DIG) sei der Angegriffene deren Mitglied gewesen. „Wir stehen in voller Solidarität an der Seite unseres schwerverletzten Mitglieds“, teilte sie in einem Beitrag auf der Plattform Instagram mit. Die Gruppierung beklagte, dass der Antisemitismus seit dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober 2023 „immer offener, enthemmter und gewaltvoller“ hervortrete.

„Auf Kundgebungen werden ‘Zionisten’ als Feinde markiert, beschimpft und bedroht.“ Es brauche „klaren Widerspruch“ überall dort, „wo Antizionismus als legitimer Protest ausgegeben“ werde. Am kommenden Freitag will die DIG in Würzburg eine Solidaritätskundgebung veranstalten.

Vergangenes Jahr gab es insgesamt 540 Gewaltdelikte im Kontext des jüngsten Krieges zwischen Israel und der Hamas, heißt es in der jüngsten Statistik des Bundesinnenministeriums. Eine überwiegende Zahl davon, 419 Straftaten, wird dem Bereich „ausländische Ideologie“ zugeordnet. (kuk)

Ein Anstecker am Sakko-Revers mit den Flaggen Deutschlands und Israels (Symbolbild). Foto: IMAGO / Political-Moments
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