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Neue Umfrage: Deutliche Mehrheit der Deutschen will Kurswechsel in Migrationspolitik

Neue Umfrage: Deutliche Mehrheit der Deutschen will Kurswechsel in Migrationspolitik

Neue Umfrage: Deutliche Mehrheit der Deutschen will Kurswechsel in Migrationspolitik

SOS Mediterranee / Medescins sans frontieres; Such- und Rettungsaktion Mittelmeer vor der libyschen Küste; MV Aquarius; 16. Januar 2018; An diesem Tag wurden in fünf Einsätzen 438 Flüchtlinge aus zwei Holzbooten, zwei Schlauchbooten und einem Fiberglasboot gerettet. Migranten auf einem Schlauchboot (Symbolbild): 78 Prozent sind für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur. Foto: picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE | Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE. Knapp drei Viertel der Bürger haben sich für einen Kurswechsel in der Migrationspolitik ausgesprochen.
SOS Mediterranee / Medescins sans frontieres; Such- und Rettungsaktion Mittelmeer vor der libyschen Küste; MV Aquarius; 16. Januar 2018; An diesem Tag wurden in fünf Einsätzen 438 Flüchtlinge aus zwei Holzbooten, zwei Schlauchbooten und einem Fiberglasboot gerettet. Migranten auf einem Schlauchboot (Symbolbild): 78 Prozent sind für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur. Foto: picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE | Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE. Knapp drei Viertel der Bürger haben sich für einen Kurswechsel in der Migrationspolitik ausgesprochen.
Migranten auf einem Schlauchboot (Symbolbild): 78 Prozent sind für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur. Foto: picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE | Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE
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Deutliche Mehrheit der Deutschen will Kurswechsel in Migrationspolitik

Einer aktuellen Umfrage zufolge wünscht sich eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine Begrenzung der Migration. Dabei korreliert die Zustimmung damit, wie sehr sich die Befragten mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
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BERLIN. Knapp drei Viertel der Bürger haben sich für einen Kurswechsel in der Migrationspolitik ausgesprochen. Insgesamt sind laut einer aktuellen Umfrage 71 Prozent dafür, dass die Migration begrenzt wird, berichtete das Meinungsforschungsinstitut Insa am Dienstag. Hingegen sind 21 Prozent gegen den Vorschlag.

Gleichzeitig sind 78 Prozent für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur, 15 Prozent wollen dies nicht. 78 Prozent fordern ebenfalls eine Entlastung der Wirtschaft, wogegen 14 Prozent sind. Für eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sprechen sich 72 Prozent aus. Ihnen stehen 21 Prozent gegenüber.

Den Themen stimmen die Bürger wahrscheinlicher zu, wenn sie sich selbst damit beschäftigt haben. Unter denen, die sich bereits eingearbeitet haben, wollen etwa 84 Prozent eine Begrenzung der Migration, während 14 Prozent gegen die Idee sind. Bei der Entlastung der Wirtschaft sind 85 Prozent dafür und 11 dagegen, der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit stimmen 77 Prozent zu und 19 Prozent widersprechen. Einen besseren Schutz von Umwelt und Natur fordern 83 Prozent, während 14 Prozent ihn ablehnen.

Der Osten steht hinter Siegmund und Eralp

Zudem befragte Insa, ob sich die Deutschen eine Wahl zum Ministerpräsidenten von Ulrich Siegmund (AfD) in Sachsen-Anhalt und von Elif Eralp (Linkspartei) in Berlin wünschen. Während 23 Prozent auf Siegmunds und 22 Prozent auf Eralps Sieg hoffen, wollen 26 Prozent, dass keiner der beiden das jeweilige Bundesland regiert. Neun Prozent wünschen sich, dass beide gewinnen.

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Der Zuspruch für beide Kandidaten ist in Ostdeutschland höher. In Westdeutschland wollen 28 Prozent, dass weder Siegmund noch Eralp das Amt erhält. Hingegen sind im Osten 16 Prozent gegen beide. Dafür sind in Ostdeutschland 32 Prozent für den AfD-Kandidaten und 28 Prozent für die Kandidatin der Linkspartei. In Westdeutschland wiederum sprechen sich jeweils 21 Prozent für beide Politiker aus.

Selbst in den eigenen Reihen sind nur rund zwei Drittel für den eigenen Kandidaten. 64 Prozent der AfD-Anhänger wünschen sich Siegmund als Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten. Unter den Unterstützern der Linkspartei sprechen sich 62 Prozent dafür aus, dass Eralp das Amt erhält.

FDP fliegt wieder aus Bundestag raus

In der aktuellen Sonntagsfrage steigt die AfD im Vergleich zur vergangenen Sonntagsfrage auf 28,5 Prozent (plus 0,5 Prozentpunkte). Die Union sinkt auf 20,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte). Die Grünen rutschen auf 13 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte), die SPD klettert auf 12,5 Prozent und die Linkspartei auf 11,5 Prozent (jeweils plus 0,5 Prozentpunkte).

Die FDP fällt auf 4,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte) und würde somit doch nicht mehr in den Bundestag einziehen. Das BSW sinkt um einen ganzen Prozentpunkt auf drei Prozent. Die sonstigen Parteien erhalten mit 6,5 Prozent einen Prozentpunkt mehr. (mas)

Die FDP würde es wieder nicht in den Bundestag schaffen. Grafik: JF
Die FDP würde es wieder nicht in den Bundestag schaffen. Grafik: JF
Migranten auf einem Schlauchboot (Symbolbild): 78 Prozent sind für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur. Foto: picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE | Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE
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