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Widerspruch gescheitert: Doktortitel von Mario Voigt wohl endgültig aberkannt

Widerspruch gescheitert: Doktortitel von Mario Voigt wohl endgültig aberkannt

Widerspruch gescheitert: Doktortitel von Mario Voigt wohl endgültig aberkannt

Kämpft weiter gegen die Aberkennung seines Doktortitels: Mario Voigt (r, CDU), Ministerpräsident von Thüringen.
Kämpft weiter gegen die Aberkennung seines Doktortitels: Mario Voigt (r, CDU), Ministerpräsident von Thüringen.
Kämpft weiter gegen die Aberkennung seines Doktortitels: Mario Voigt (r, CDU), Ministerpräsident von Thüringen. Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt
Widerspruch gescheitert
 

Doktortitel von Mario Voigt wohl endgültig aberkannt

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt kommt im Streit um seine Doktorarbeit nicht vom Fleck. Die TU Chemnitz weist seinen Widerspruch gegen den Entzug des Titels zurück. Nun wollen seine Anwälte klagen.
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ERFURT. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist mit seinem Widerspruch gegen die Aberkennung seines Doktortitels gescheitert. Das zuständige Gremium der Technischen Universität Chemnitz habe den Widerspruch des CDU-Politikers zurückgewiesen, teilte ein Sprecher der Universität mit. Damit hat Voigt im seit Jahren schwelenden Streit um seine Dissertation die nächste juristische Niederlage hinnehmen müssen.

Seine Anwälte kündigten bereits weitere Schritte an. „Nach rechtlicher Prüfung werden wir Klage erheben“, sagte ein Anwalt des Ministerpräsidenten.

Der Fall begleitet Voigt seit dem Landtagswahlkampf 2024. Damals waren Plagiatsvorwürfe gegen seine Dissertation aufgekommen. In der Arbeit befasste sich Voigt mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf zwischen George W. Bush und John F. Kerry. Die CDU sprach damals von einer Schmutzkampagne kurz vor der Wahl.

Voigt-Anwälte kritisieren Entscheidung der Universität

Im Januar wurde bekannt, dass die TU Chemnitz Voigt nach längerer Prüfung den Doktortitel aberkennen will. Dagegen legte der heutige Ministerpräsident Widerspruch ein. Dieser blieb nun ohne Erfolg. Voigts Anwälte kritisieren die Entscheidung scharf. Aus ihrer Sicht seien zentrale Rechtsfragen weiterhin offen. Dabei gehe es unter anderem darum, nach welchen Maßstäben die Universität die Arbeit bewertet habe und ob der Entzug des Doktortitels verhältnismäßig sei.

Besonders ungewöhnlich sei nach Darstellung der Anwälte, dass die Universität an ihrer Entscheidung festhalte, obwohl ein externer Gutachter die Voraussetzungen für die Aberkennung des Titels verneint habe. Politisch steht Voigt wegen der Affäre seit Monaten unter Druck. Vor allem die AfD um ihren Thüringer Landes- und Fraktionschef Björn Höcke greift den CDU-Ministerpräsidenten immer wieder wegen der Doktorarbeit an.

Zuletzt kamen weitere Plagiatsvorwürfe hinzu. Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Reden und Gastbeiträgen Voigts sorgte für Schlagzeilen (die JF berichtete). (rr)

Kämpft weiter gegen die Aberkennung seines Doktortitels: Mario Voigt (r, CDU), Ministerpräsident von Thüringen. Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt
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