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Steuergeldverschwendung: Berliner Senat zahlt Unsummen für CSD-Wagen

Steuergeldverschwendung: Berliner Senat zahlt Unsummen für CSD-Wagen

Steuergeldverschwendung: Berliner Senat zahlt Unsummen für CSD-Wagen

Die CDU in Berlin sorgt dafür, daß die U-Bahnstation Nollendorfplatz künftig den Namenszusatz "Regenbogenkiez" trägt. Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hatte in der Bezirksverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Die CDU in Berlin sorgt dafür, daß die U-Bahnstation Nollendorfplatz künftig den Namenszusatz "Regenbogenkiez" trägt. Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hatte in der Bezirksverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im vergangenen Juli auf dem 31. Lesbisch-schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Brigitte Dummer/Geisler-Fotopres
Steuergeldverschwendung
 

Berliner Senat zahlt Unsummen für CSD-Wagen

Geld spielt in der Haupstadt offenbar keine Rolle: Der Berliner Senat zahlt eine große Stange Steuergeld für einen eigenen Wagen beim Christopher Street Day. Bürgermeister Wegner wird auch an der Veranstaltung teilnehmen.
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BERLIN. Der Berliner Senat hat für den kommenden Christopher Street Day (CSD) einen eigenen Wagen für 375.000 Euro angemeldet. Der Truck soll unter dem Namen „Regenbogenhauptstadt Berlin“ an der Parade teilnehmen, die voraussichtlich am 25. Juli stattfinden wird. „Für die Umsetzung der Informationsmaßnahmen und die Realisierung des Berlin-Wagens stellt die Senatskanzlei rund 140.000 Euro netto bereit“, sagte eine Senatssprecherin der B.Z. Dazu unterstützt „die Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH das Vorhaben mit Sachleistungen im Wert von rund 235.000 Euro“.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werde zusammen mit weiteren Senatsmitgliedern die Parade auf dem Wagen begleiten, kündigte die Sprecherin an. Auch würden „Vertreter verschiedener Initiativen, Institutionen und des Regenbogen-Netzwerks der Berliner Verwaltung mitfahren“.

Berliner CDU muss um Regierungsbeteiligung bangen

Wegner präsentierte sich in der Vergangenheit immer wieder als Unterstützer der „LGBTQ“-Szene und nahm an CSD-Paraden teil. Erst im vergangenen Jahr setzte er sich anlässlich des CSD dafür ein, die Regenbogenflagge am Roten Rathaus zu hissen. Diese Fahne „gehört in die Mitte unserer Stadt, sie gehört in die Mitte unserer Gesellschaft“, sagte der Christdemokrat damals dem Tagesspiegel.

Die Hauptstadt wählt voraussichtlich im September dieses Jahres ein neues Abgeordnetenhaus. Die CDU kommt in Berlin laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von „Nius“ auf 20 Prozent – dicht gefolgt von der AfD, die bei 18 Prozent steht, und der SPD mit 16 Prozent. Grüne und Linkspartei kämen jeweils auf 15 Prozent, eine rot-rot-grüne Landesregierung wäre also denkbar. (st)

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im vergangenen Juli auf dem 31. Lesbisch-schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Brigitte Dummer/Geisler-Fotopres
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