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Fürstenwalde: AfD-freundlicher Kandidat gewinnt Bürgermeisterwahl in Brandenburg

Fürstenwalde: AfD-freundlicher Kandidat gewinnt Bürgermeisterwahl in Brandenburg

Fürstenwalde: AfD-freundlicher Kandidat gewinnt Bürgermeisterwahl in Brandenburg

Wahlgewinner Matthias Rudolph (2019): Gegen Kandidat von SPD, CDU, Linkspartei und Grünen durchgesetzt. Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul. Brandenburg.
Wahlgewinner Matthias Rudolph (2019): Gegen Kandidat von SPD, CDU, Linkspartei und Grünen durchgesetzt. Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul. Brandenburg.
Wahlgewinner Matthias Rudolph (2019): Gegen Kandidat von SPD, CDU, Linkspartei und Grünen durchgesetzt. Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul
Fürstenwalde
 

AfD-freundlicher Kandidat gewinnt Bürgermeisterwahl in Brandenburg

Obwohl SPD, CDU, Linkspartei und Grüne einen anderen Kandidaten unterstützen, gewinnt in Fürstenwalde der Amtsinhaber die Bürgermeisterwahl. Er hatte die Ausgrenzung von AfD-Anhängern scharf kritisiert – und wurde von der Partei unterstützt.
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FÜRSTENWALDE. Der von der AfD unterstützte Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde, Matthias Rudolph, hat die Stichwahl gewonnen. Rudolph, der für das „Bündnis Fürstenwalder Zukunft“ antrat, erhielt 53,5 Prozent der Stimmen. Sein von einer Allparteienkoalition aus SPD, CDU, Linkspartei und Grünen unterstützter Gegenkandidat Mathias Papendieck (SPD) kam auf nur 46,5 Prozent.

Bei den Briefwählern lag der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Papendieck mit knapp 60 Prozent vor Rudolph, bei den Urnenwählern war es umgekehrt. Rudolph bleibt damit Bürgermeister der 32.000-Einwohner-Stadt südöstlich von Berlin. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent. Bereits in der ersten Runde der Bürgermeisterwahl lag Rudolph mit 42,4 Prozent vor dem SPD-Mann, der auf 36,2 Prozent kam.

Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde. Grafik: JF
Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde. Grafik: JF

Wahlgewinner will Bürgermeister für alle sein

Die Wahl hatte auch über Brandenburg hinaus für Aufsehen gesorgt, da die AfD zugunsten von Rudolph auf einen eigenen Kandidaten verzichtet und zu seiner Wahl aufgerufen hatte. Rudolph hatte sich im Wahlkampf mehrfach dagegen ausgesprochen, Wähler der AfD auszugrenzen. „Ich wehre mich strikt dagegen, diese Menschen auszuschließen und nicht mit ihnen zu reden, weil wir würden damit 30 bis 35 Prozent, in manchen Stadtteilen sogar 40 Prozent der Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausschließen“, sagte Rudolph auf einem Wahlforum.

Nach seinem Wahlsieg betonte er, „auch weiterhin ein Bürgermeister für alle Fürstenwalder“ sein zu wollen. (ho)

Wahlgewinner Matthias Rudolph (2019): Gegen Kandidat von SPD, CDU, Linkspartei und Grünen durchgesetzt. Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul
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