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Deliktzahlen steigen dramatisch: Linksextremismus ist der blinde Fleck der Republik

Deliktzahlen steigen dramatisch: Linksextremismus ist der blinde Fleck der Republik

Deliktzahlen steigen dramatisch: Linksextremismus ist der blinde Fleck der Republik

Linksextremismus auf der Straße: Linksextreme verbünden sich bisweilen mit Islamisten, weil sie gemeinsame Feindbilder haben.
Linksextremismus auf der Straße: Linksextreme verbünden sich bisweilen mit Islamisten, weil sie gemeinsame Feindbilder haben.
Linksextreme verbünden sich bisweilen mit Islamisten, weil sie gemeinsame Feindbilder haben. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Vasily Krestyaninov
Deliktzahlen steigen dramatisch
 

Linksextremismus ist der blinde Fleck der Republik

Lange ignorierten Politik und Medien den Linksextremismus. Doch die neuen Zuwachszahlen linker Straftaten sind ein schrilles Alarmsignal. Der Bundesrepublik könnte davon ausgehend noch größeres Unheil drohen. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
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Während „Omas gegen Rechts“ fast schon im Drei-Schicht-Betrieb auf der Straße gegen Andersdenkende wettern, linke Medien und Altparteien vor einer rechten Machtergreifung warnen, etabliert sich der Linksextremismus im toten Winkel der breiten Wahrnehmung. Die Zahlen linksmotivierter Delikte explodieren, ob in Bayern oder Nordrhein-Westfalen (NRW). Von der romantisierten linken Haltung, die die Kinder der 68er-Bewegung noch als Gegenentwurf zur spießigen Bourgeoisie lebten, ist kaum noch etwas übrig. Der Traum vom Frieden ist ausgeträumt und wird heute von einer kompromisslosen Krawall-Generation auf der Straße eingefordert.

Diese hat aber ihre ganz eigene Vorstellung von Frieden und Gerechtigkeit. Gewaltlosigkeit ist für sie ein Luxus, den man sich heute nicht mehr leisten kann. Abweichende politische Positionen werden nicht mehr in der Debatte bekämpft, sondern mit Gewalt. Wer in Berlin oder Hamburg lebt, kennt die Bilder brennender Autos, doch bei Sachbeschädigung bleibt es nicht mehr. Angriffe auf politische Gegner zielen nicht selten darauf, den Widersacher sogar zu töten.

Nachdem man über Jahrzehnte auf dem linken Auge quasi blind war, dämmert es nun dem ein oder anderen, dass es eine gewaltige Fehleinschätzung war, diese Gefahr derart auszublenden. Jetzt können auch Bundesinnenministerium und Verfassungsschutz die politisch motivierte Kriminalität von links nicht mehr ignorieren: 35 Prozent Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Bei Gewalttaten sind es sogar 43 Prozent.

Nachsicht gegenüber Linksextremen rächt sich

In Bayern trübt sich der weiß-blaue Himmel über Markus Söders Leberkässemmel, denn hier ist die linke Gewalt regelrecht entfesselt. Ein saftiges Plus von 350 Prozent bei linksextremen Gewalttaten dürfte dem bayerischen Landesfürsten ganz und gar nicht schmecken. Damit sind satte 51 Prozent aller extremistisch motivierten Gewalttaten im Freistaat aus dem linksextremen Spektrum. Nicht viel besser sieht es bei seinem Amtskollegen in NRW aus. Herbert Reul (CDU) muss mit einer Verdopplung linksextremistischer Delikte fertig werden.

Doch der Katzenjammer ist selbstverschuldet. Zu lange hat man dem linken Treiben nachsichtig zugesehen. Ähnlich verhält es sich im Umgang mit dem Islamismus. Verfassungsfeindliche Bestrebungen wurden als kulturelle Eigenheit abgetan, bis man sich das Schönreden selbst nicht mehr abkaufte. Was das Personenpotential angeht, versammelt der Linksextremismus laut Verfassungsschutz mehr „Manpower“ hinter sich als der Islamismus. Während 2024 (die Zahlen für 2025 wurden noch nicht veröffentlicht) rund 28.000 Personen ein Islamismuspotential aufwiesen, sind es links etwa 40.000 Personen. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder: 13.490 registrierte Delikte aus der linken Ecke (JF berichtete).

Taktischer Schulterschluss mit Islamisten

Besonders besorgniserregend sind die ideologischen Schnittmengen zwischen linken Milieus und radikal-islamischen Akteuren, die zuweilen einen taktischen Schulterschluss erlauben. Islamisten würden von der linken Infrastruktur profitieren, Linke wiederum von der Mobilisierung breiter Schichten in der muslimischen Bevölkerung.

Fast 50 Jahre nach dem Deutschen Herbst treten die Geisteskinder der Roten Armee Fraktion in die Fußstapfen ihrer ideologischen Vordenker. Auch diese haben sich im Hass auf den freiheitlichen Staat mit arabischen Islamisten zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit erstreckte sich damals über gemeinsame Ausbildungslager, Waffenbeschaffung und Anschlagspläne. In der gemeinsamen Dämonisierung des Westens als kapitalistisch und imperialistisch sowie in der Ablehnung staatlicher Ordnung liegt ein ideologisches Bindeglied, das diese Zweckgemeinschaft zur größten Bedrohung der Bundesrepublik machen könnte.

Linksextreme verbünden sich bisweilen mit Islamisten, weil sie gemeinsame Feindbilder haben. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Vasily Krestyaninov
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