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Meinungsfreiheit: JUNGE FREIHEIT für Patienten blockiert? Das sagt die Uniklinik Bonn

Meinungsfreiheit: JUNGE FREIHEIT für Patienten blockiert? Das sagt die Uniklinik Bonn

Meinungsfreiheit: JUNGE FREIHEIT für Patienten blockiert? Das sagt die Uniklinik Bonn

Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Die Klinik dementiert Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
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JUNGE FREIHEIT für Patienten blockiert? Das sagt die Uniklinik Bonn

Berichte über eingeschränkte Zugriffe auf konservative Nachrichtenportale im Uniklinikum Bonn sorgen für Aufsehen. Nun äußert sich die Klinik gegenüber der JF zu den Vorwürfen.
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BONN. Das Universitätsklinikum Bonn hat Berichte zurückgewiesen, wonach Patienten über klinikeigene Tablets keinen Zugriff auf die JUNGE FREIHEIT und andere konservative Nachrichtenportale hätten. Nach Angaben der Klinik seien die in der Berichterstattung geschilderten Vorgänge „für uns nicht nachvollziehbar“.

In einer Stellungnahme an die JUNGE FREIHEIT erklärte das Klinikum: „Das Universitätsklinikum Bonn sperrt keine Webseiten.“ Der Internetzugang für Patienten erfolge „nicht über das Netzwerk des UKB selbst, sondern über externe Anbieter“. Auf diese Zugänge habe die Klinik „keinen Einfluss“.

Zugleich betont das Haus, dass die in den Berichten genannten Portale bei eigenen Tests erreichbar gewesen seien. Wörtlich heißt es: „Zudem konnten die im Zusammenhang mit der Berichterstattung genannten Webseiten mit den vom Anbieter bereitgestellten Geräten aufgerufen werden.“

Patienten schickten Fotos aus Bonn

Hintergrund sind Schilderungen von Patienten, wonach auf den bereitgestellten Tablets beim Aufruf der JUNGEN FREIHEIT, von „Apollo News“ und „Nius“ Fehlermeldungen erschienen. „Apollo“ veröffentlichte dazu Bildschirmaufnahmen, die den verweigerten Zugriff dokumentieren sollen. Damit steht Aussage gegen Aussage: Während das Klinikum jede Verantwortung für mögliche Sperren zurückweist und auf externe Dienstleister verweist, berichten Patienten von konkreten Einschränkungen beim Zugriff auf bestimmte Nachrichtenportale.

Die Plattform Apollo-News lieferte in ihrer Berichterstattung Screenshots von mutmaßlichen Patienten. Die Uniklinik Bonn will von derlei Fehlermeldungen nichts wissen. Screenshot: JF
Die Plattform Apollo-News lieferte in ihrer Berichterstattung Screenshots von mutmaßlichen Patienten. Die Uniklinik Bonn will von derlei Fehlermeldungen nichts wissen. Screenshot: JF

Offen bleibt damit vorerst, wie es zu den geschilderten Fehlermeldungen kam und ob technische Störungen, Anbieterfilter oder andere Ursachen dahinterstecken. Die JF bleibt dran. (rr)

Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Die Klinik dementiert Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
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