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Mitten in Bayern: Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt

Mitten in Bayern: Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt

Mitten in Bayern: Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt

Bayerischer Polizeiwagen mit Blaulicht. Ermittler konnten den Nigerianer schnell finden, nachdem er eine Frau vergewaltigt hatte.
Bayerischer Polizeiwagen mit Blaulicht. Ermittler konnten den Nigerianer schnell finden, nachdem er eine Frau vergewaltigt hatte.
Bamberg, Deutschland 17. Januar 2026: Im Bild: Ein bayerischer Streifenwagen: Die Polizei konnte den Verdächtigen schnell fassen. Foto: picture alliance / Fotostand | K. Schmitt
Mitten in Bayern
 

Polizeibekannter Nigerianer soll Frau vergewaltigt haben, bis sie sich tot stellt

Nach der Vergewaltigung einer Frau sitzt ein polizeibekannter Nigerianer in U-Haft. Im Bundeszentralregister taucht er nicht auf. Wie die JF erfuhr, ist der Mann bei den Sicherheitsbehörden alles andere als unbekannt. Nur eine wichtige Information haben die Ermittler nicht.
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PFAFFENHOFEN AN DER ILM. Ein 30jähriger nigerianischer Staatsangehöriger ist am Mittwochnachmittag wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer 42jährigen Frau im bayerischen Pfaffenhofen festgenommen worden. Der nach JF-Informationen polizeibekannte Mann sitzt seitdem in Untersuchungshaft in der JVA Augsburg-Gablingen.

Die Tat ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. Nach Erkenntnissen der Polizei belästigte der Beschuldigte die Frau bereits während einer Zugfahrt von Ingolstadt nach Pfaffenhofen. Nach dem Aussteigen am Bahnhof folgte er ihr, griff die Frau an, schlug auf sie ein und vergewaltigte sie noch in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Der Nigerianer ließ erst von der Frau ab, als diese sich tot stellte. Anschließend flüchtete der Täter. Das Opfer hielt einen vorbeifahrenden Autofahrer an, um die Polizei zu alarmieren.

Durch Auswertung von Videoaufnahmen, Gesichtserkennungsuntersuchungen des Bayerischen Landeskriminalamtes und Täterbeschreibungen der 42jährigen Geschädigten wurde der Verdächtige rasch identifiziert. Am Mittwochnachmittag nahmen Beamte den 30jährigen Nigerianer in einer Asylunterkunft im etwa 40 Kilometer entfernten Manching fest. Aufgrund eines Haftbefehls, der vom Amtsgericht Ingolstadt ausgestellt wurde, sitzt der Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft.

Aufenthaltsstatus des Nigerianers ist der Staatsanwaltschaft nicht bekannt

Bereits zuvor war der mutmaßliche Vergewaltiger mehrfach straffällig geworden. Unter anderem erhielt er vom Amtsgericht München eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt wurde. Einen Eintrag im Bundeszentralregister konnten die Ermittler auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT nicht feststellen. Anhängige Verfahren gegen den Nigerianer wegen des Erschleichens von Leistungen sowie unerlaubter Einreise wurden eingestellt.

Zudem sind noch „zwei Verfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung“ beim Amtsgericht Pfaffenhofen an der Ilm anhängig, teilte die die Staatsanwaltschaft der JF mit. Über den Aufenthaltsstatus hätten die Ermittler „bislang keine gesicherten Informationen“. Eine kurzfristige Anfrage dieser Zeitung, welchen Aufenthaltstitel der Ausländer besitzt, blieb bisher unbeantwortet. (rsz)

Bamberg, Deutschland 17. Januar 2026: Im Bild: Ein bayerischer Streifenwagen: Die Polizei konnte den Verdächtigen schnell fassen. Foto: picture alliance / Fotostand | K. Schmitt
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