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Hohe Strafe der Uefa: Jesus Christus hat Stadionverbot

Hohe Strafe der Uefa: Jesus Christus hat Stadionverbot

Hohe Strafe der Uefa: Jesus Christus hat Stadionverbot

Jesus. Fans von Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) sorgten mit mehreren Aktionen für Wirbel. Foto: IMAGO / Starsport
Jesus. Fans von Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) sorgten mit mehreren Aktionen für Wirbel. Foto: IMAGO / Starsport
Fans von Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) sorgten mit mehreren Aktionen für Wirbel. Foto: IMAGO / Starsport
Hohe Strafe der Uefa
 

Jesus Christus hat Stadionverbot

Ein riesiges Banner mit Jesus-Darstellung im Belgrader Stadion wird teuer: Die Uefa verhängt insgesamt eine Geldstrafe von 95.500 Euro. Wegen „nicht geeigneter Botschaften“ der Fans von Roter Stern.
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BELGRAD. Die Uefa hat den Fußballklub Roter Stern Belgrad (FK Crvena Zvezda) wegen Fanaktionen beim Europa-League-Spiel gegen LOSC Lille mit insgesamt 95.500 Euro bestraft. Das geht aus den Entscheidungen der Disziplinarkammer hervor. Demnach ahndete der Verband mehrere Vorfälle im Rajko-Mitić-Stadion: Pyrotechnik (17.000 Euro), das Werfen von Gegenständen (10.500 Euro) sowie blockierte Durchgänge (28.000 Euro).

Den größten Einzelposten verhängte die UEFA jedoch für eine Fan-Choreographie mit einem Bild von Jesus Christus. Für das „Übermitteln einer Botschaft, die nicht für eine Sportveranstaltung geeignet ist“, wurden 40.000 Euro fällig. Zudem sah die Uefa darin eine Schädigung des Ansehens des Wettbewerbs.

Jesus sollte Belgrad zum Sieg führen

Auslöser war ein großflächiges Tifo der Ultra-Gruppe „Delije“, das eine Darstellung von Jesus sowie ein Banner mit der Aufschrift „Möge unser Glaube dich zum Sieg führen“ zeigte. Offiziell nennt die Uefa keine religiöse Begründung für die Strafe, sondern verweist allgemein auf das Verbot nicht-sportlicher Botschaften. In sozialen Netzwerken und unter Fans löste die Entscheidung Kritik aus. Dort wird der Uefa vorgeworfen, religiöse Ausdrucksformen zu sanktionieren, während andere politische oder gesellschaftliche Botschaften in Stadien toleriert würden.

Der Verein kann gegen die Entscheidung noch Einspruch einlegen. Sportlich schied Roter Stern nach der 0:2-Niederlage aus dem Wettbewerb aus. Die Diskussion über Grenzen der Meinungsäußerung im Fußball dürfte jedoch weitergehen. (rr)

Fans von Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) sorgten mit mehreren Aktionen für Wirbel. Foto: IMAGO / Starsport
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