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Generalsekretär schlägt Alarm: Der CDU laufen die Mitglieder davon

Generalsekretär schlägt Alarm: Der CDU laufen die Mitglieder davon

Generalsekretär schlägt Alarm: Der CDU laufen die Mitglieder davon

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann präsentierte Parteichef Friedrich Merz (rechts) alarmierende Mitgliederzahlen.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann präsentierte Parteichef Friedrich Merz (rechts) alarmierende Mitgliederzahlen.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann präsentierte Parteichef Friedrich Merz (rechts) alarmierende Mitgliederzahlen. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann
Generalsekretär schlägt Alarm
 

Der CDU laufen die Mitglieder davon

Im CDU-Präsidium legt Generalsekretär Linnemann neue Zahlen über die Mitgliederentwicklung vor: Es herrscht eine Austrittswelle – eine Abstimmung mit den Füßen über die Regierungspolitik.
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BERLIN. Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz macht sich für die CDU nicht nur in den Umfragen bemerkbar – auch die Mitglieder laufen in Scharen davon. Nach Informationen der Bild hat Generalsekretär Carsten Linnemann während der Präsidiumssitzung am Montag Alarm geschlagen.

Demnach berichtete er von einer Austrittswelle, die die Partei heimsuche. Laut Linnemanns Hochrechnung würde die CDU bis zum Ende der Legislaturperiode 50.000 Mitglieder verlieren, wenn die Entwicklung nicht gestoppt werde.

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Die Partei würde damit bis 2029 jedes siebte Mitglied verlieren. Ende 2025 gehörten der Partei rund 356.000 Bürger an.

CDU-Unmut auf allen Ebenen

Der Kanzler spürt den Ärger über seine Politik derzeit auf allen Ebenen. In der Bundestagsfraktion gebe es großen „Unmut“ über die Koalition mit der SPD, wie er am Sonntag bei „Caren Miosga“ einräumte (die JF berichtete). Und selbst beim CDU-Wirtschaftsrat, dessen Vorstand Merz selbst angehörte, bereitete man ihm einen so kühlen Empfang, dass er während seiner Rede fragte, ob er die Anwesenden überhaupt noch mit „liebe Freundinnen und Freunde“ ansprechen dürfe.

Offiziell wollte Linnemann die internen Aussagen über den Mitgliederschwund nicht kommentieren. Eine Anfrage der Bild dazu lehnte er ab.

Andere Präsidiumsmitglieder spielten den Alarmruf herunter. Die Zahlen seien lediglich ein „Worst-Case“-Szenario gewesen. Linnemanns Hochrechnung spiegele nur einen kurzzeitigen Trend wider. Dennoch sei allen klar, dass die aktuelle Mitgliederentwicklung mit der unbeliebten Bundesregierung und Kanzler Merz zusammenhänge.

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Noch im Bundestagswahlkampf 2024, nach dem Auseinanderfallen der Ampel-Koalition, hatte die CDU mehr als 20.000 Eintritte verzeichnet und überholte die SPD als mitgliederstärkste Partei.

Hinzu kommt: Die CDU hat nicht nur unter den Wählern einen übergroßen Anteil von Menschen, die 70 Jahre und älter sind. Auch die Parteibasis ist überaltert. Der starke Verlust an Mitgliedern sei auch darauf zurückzuführen, dass viele wegsterben. (fh)

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann präsentierte Parteichef Friedrich Merz (rechts) alarmierende Mitgliederzahlen. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann
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