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Umstrittenes Treffen: Darum sagt das CDU-Präsidium seine Klausur in Sachsen-Anhalt ab

Umstrittenes Treffen: Darum sagt das CDU-Präsidium seine Klausur in Sachsen-Anhalt ab

Umstrittenes Treffen: Darum sagt das CDU-Präsidium seine Klausur in Sachsen-Anhalt ab

Kein gerngesehener Gast: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (links), mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Kein gerngesehener Gast: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (links), mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Kein gerngesehener Gast: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (links), mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Willnow
Umstrittenes Treffen
 

Darum sagt das CDU-Präsidium seine Klausur in Sachsen-Anhalt ab

Eigentlich sollte das Treffen der Parteispitze in Magdeburg dem CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt noch einmal Fahrt geben. Doch nun setzt Ministerpräsident Schulze eine Absage durch.
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MAGDEBURG. Das CDU-Präsidium hat seine für Ende August in Magdeburg geplante Klausurtagung abgesagt. Das bestätigte die Partei dem Spiegel. Eine Woche vor der brisanten Landtagswahl am 6. September sollte das Treffen eigentlich Rückenwind für den Wahlkampf von Ministerpräsident Sven Schulze und seine Landes-CDU geben.

Doch Schulze befürchtet mit Blick auf die verheerenden Zustimmungswerte zur Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz (CDU) offenbar das Gegenteil. Dieser hatte auf die Absage gedrängt, und die CDU-Spitze habe dem Wunsch nun entsprochen, wie die Partei mitteilte. Offiziell heißt es, Schulze wolle den Fokus auf den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt legen.

Merz will CDU-Wahlkampf trotzdem unterstützen

Um einen AfD-Kanterwahlsieg zu verhindern, muss die Landes-CDU in den letzten drei Monaten vor dem Urnengang noch kräftig aufholen. In der aktuellen Insa-Umfrage liegt die Regierungspartei bei 24, die AfD bei 42 Prozent. Ein Auftritt von Merz werde in diesem Zusammenhang als eher schädlich betrachtet.

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Offiziell lautet die Begründung des CDU-Präsidiums allerdings anders: „Wir haben volles Verständnis dafür, dass für Sven Schulze im August die Schlussmobilisierung vorgeht, statt interne Gremiensitzungen abzuhalten.“ Dennoch werde der Kanzler Schulze im Wahlkampf unterstützen. Auch andere Unionspolitiker seien für Wahlkampftermine eingeplant. (fh)

Kein gerngesehener Gast: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (links), mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Willnow
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