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Münchner Sicherheitskonferenz: AfD fordert deutsche Führungsrolle an der Nato-Nordostflanke

Münchner Sicherheitskonferenz: AfD fordert deutsche Führungsrolle an der Nato-Nordostflanke

Münchner Sicherheitskonferenz: AfD fordert deutsche Führungsrolle an der Nato-Nordostflanke

Fordert mehr militärische Verantwortung Deutschlands: Der sicherheitspolitische Sprecher der AfD, Rüdiger Lucassen. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Fordert mehr militärische Verantwortung Deutschlands: Der sicherheitspolitische Sprecher der AfD, Rüdiger Lucassen. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Fordert mehr militärische Verantwortung Deutschlands: Der sicherheitspolitische Sprecher der AfD, Rüdiger Lucassen. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Münchner Sicherheitskonferenz
 

AfD fordert deutsche Führungsrolle an der Nato-Nordostflanke

Nach Jahren der Ausgrenzung meldet sich die AfD auf der Münchner Sicherheitskonferenz zurück. Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen verlangt in diesem Rahmen, daß Deutschland militärisch die Führung in Europa übernimmt.
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MÜNCHEN. Der Verteidigungssprecher der AfD, Rüdiger Lucassen, hat im Vorfeld der am heutigen Freitag beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz (die JF berichtete) für eine deutsche „Übernahme der militärischen Hauptlast“ an der Nato-Nordostflanke plädiert. Angesichts der veränderten Verteidigungsstrategie der USA müsse Deutschland die neue Lage „als Chance begreifen.“

Deutschland könne als europäische Führungsnation auftreten und eine Schlüsselrolle bei der Sicherung des Kontinents übernehmen. Konkret sprach sich Lucassen dafür aus, daß Deutschland künftig den Kern der militärischen Abschreckung an der Nordostflanke der Nato stelle.

Ergänzend solle eine starke maritime Präsenz im Nordatlantik aufgebaut werden, um Handels- und Versorgungswege abzusichern. Zur praktischen Umsetzung nannte der AfD-Politiker den Aufbau von vier zusätzlichen Heeresdivisionen sowie zwei Hubschraubergeschwadern für die Bundeswehr. Darüber hinaus forderte er neue weitreichende Waffensysteme im Bereich sogenannter „Deep-Strike“-Fähigkeiten, für die es nach seinen Angaben bereits Planungen gebe. Auch ein eigenes Kreuzergeschwader sei notwendig, um den gestiegenen sicherheitspolitischen Anforderungen gerecht zu werden.

Lucassen gehört zu insgesamt drei AfD-Politikern, die in diesem Jahr erstmals seit 2021 wieder offiziell zur Sicherheitskonferenz eingeladen wurden. Ob es dabei zu direkten Gesprächen mit Vertretern der US-Regierung kommt, blieb zunächst offen. In den vergangenen beiden Jahren hatte der damalige Leiter der Konferenz, Christoph Heusgen, eine Einladung der AfD abgelehnt. Der aktuelle Vorsitzende Wolfgang Ischinger verfolgt nun einen anderen Kurs. (rr)

Fordert mehr militärische Verantwortung Deutschlands: Der sicherheitspolitische Sprecher der AfD, Rüdiger Lucassen. Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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