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Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD)
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) Foto: picture alliance / Jörg Carstensen / dpa

„Humanitäre Pflicht“
 

Berlin nimmt 500 Flüchtlinge aus dem Libanon auf

BERLIN. Das Land Berlin hat beschlossen, in den kommenden fünf Jahren 500 Asylbewerber aus dem Libanon aufzunehmen. Bis 2026 sollen pro Jahr 100 Flüchtlinge vor allem irakischer und syrischer Herkunft in die deutsche Hauptstadt gebracht werden, teilte die Innenverwaltung am Montag mit. Die Aufnahmen finden außerhalb der üblichen Asylverfahren statt.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte die Anordnung in Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium Anfang der Woche erlassen. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte sich bereits 2018 auf ein entsprechendes Aufnahmeprogramm geeinigt.

Erste Familien kommen dieses Jahr

„Geflüchteten Menschen zu helfen ist unsere humanitäre Pflicht“, erklärte Geisel. „Besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen“ könne nun ein „sicherer Hafen“ geboten werden. Die ersten Familien sollen demnach in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Ob es geplant ist, die Betroffenen in Sammelunterkünften oder in separat eingerichteten Wohnungen unterzubringen, ließ die Senatsverwaltung auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT bislang unbeantwortet.

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Laut der Behörde beherbergt der Libanon im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl weltweit die meisten syrischen Flüchtlinge. Innerhalb der EU verzeichnete Deutschland im laufenden Jahr die meisten Asylanträge, der Großteil stammt von Syrern. (hr)

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) Foto: picture alliance / Jörg Carstensen / dpa
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