Solidarität mit friedlichen Demonstrationen

Weitere Prominente unterzeichnen die „Erklärung 2018“

BERLIN. Im Verlauf der Debatte um die „Erklärung 2018“ haben weitere namhafte Persönlichkeiten das Dokument unterzeichnet. Dazu gehören der Islam-Experte Bassam Tibi, der Althistoriker David Engels, der Verleger Wolf Jobst Siedler junior, der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz und die Bürgerrechtlerin Angelika Barbe. Seit vergangener Woche kamen somit mehr als 100 Unterzeichner hinzu.

„Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, daß die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird“, heißt es in der vergangene Woche veröffentlichten Erklärung.

Kritik von Liane Bednarz

Initiatorin des Aufrufs ist die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und Publizistin Vera Lengsfeld. Zu den Erstunterzeichnern der Erklärung gehören unter anderem Henryk M. Broder, Uwe Tellkamp, Thilo Sarrazin, der Historiker Jörg Friedrich sowie die Publizisten Matthias Matussek, Michael Klonovsky und Klaus Kelle.

Kritik an der Erklärung kam von der Publizistin Liane Bednarz. Man hätte hier mehr Vorsicht walten lassen können, welche Demos man meine und welche nicht, sagte sie dem Deutschlandfunk. „Es ist sehr nebulös und damit auch sehr weitgehend. Ich persönlich finde das erstaunlich, daß Menschen das so unterschreiben.“ (tb)

Frauendemonstration gegen Ausländergewalt in Berlin Foto: picture alliance/ dpa

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