Hambacher Forst
Mitarbeiter des Energieunternehmens RWE räumen Müll und Barrikaden aus dem Hambacher Forst Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa

Nordrhein-Westfalen
 

RWE beginnt mit Barrikaden-Abbau im Hambacher Forst

HAMBACH. Rund 200 Mitarbeiter des Energieunternehmens RWE haben am Mittwoch morgen damit begonnen, Müll und Barrikaden aus dem von militanten Braunkohle-Gegnern besetzten Hambacher Forst zu entfernen. Ein Großaufgebot der Polizei bewachte die Arbeiten, um Angriffe zu verhindern und Waffen sicherzustellen, teilte das Polizeipräsidium Aachen mit.

Auf Twitter riefen Unterstützer der Besetzer zu Demonstrationen und Solidaritätsaktionen auf.

Bis zum Mittag verliefen die Arbeiten im Forst friedlich.

Die Maßnahmen dienen dazu, die Wege für die geplante Rodung des Waldes zu räumen. Ab dem 1. Oktober kann RWE mit dem Abholzen der Bäume beginnen, um den Braunkohleabbau fortzusetzen.

Die Baunkohle-Gegner protestieren damit gegen die Pläne von RWE. Unterstützung erhalten sie auch aus der linksextremen Szene. In den vergangenen Wochen war es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten und RWE-Mitarbeiter gekommen. Daher stufte die Polizei den Hambacher Forst als „gefährlichen Ort“ ein, um ohne Anlaß Personen kontrollieren zu können.


(ag)

Mitarbeiter des Energieunternehmens RWE räumen Müll und Barrikaden aus dem Hambacher Forst Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa
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