Gefallene beleidigt

Linksradikale schänden Kriegerehrenmale

BONN. Linksradikale haben in der Nacht zu Montag das Ehrenmal für gefallene deutsche Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs geschändet. Das Krieger-Ehrenmal steht im Erdgeschoß der Herz-Jesu-Kirche im Rheinviertel. Die Täter beschmierten die Gedenktafeln, auf der die Namen der Gefallenen stehen, mit roter Farbe. Ein Bekennerschreiben und Fotos wurden auf der Seite linksunten.indymedia.org im Internet veröffentlicht. Eine Mitarbeiterin der Kirchengemeinde bestätigte gegenüber der JUNGEN FREIHEIT die Schmierereien.

Kriegerehrenmal in Bonn beschmiert Foto: Indymedia
Kriegerehrenmal in Bonn beschmiert Foto: Indymedia

„Die Verschönerungsaktion soll auf den Irrtum von Täter-Gedenken und Geschichtsrevisionismus hinweisen und dazu beitragen, den deutschen Opfermythos zu dekonstruieren“, ist auf der linksradikalen Internetseite zu lesen.

Deutsche „Vernichtungstruppen“

Schon in den vergangenen Tagen wurden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Kriegerehrenmale von Linken beschmiert. In einem Bekennerschreiben, ebenfalls auf der Seite, werden die gefallenen deutschen Soldaten als Teil deutscher „Vernichtungstruppen“ beleidigt.

Zum Volkstrauertag, zwei Wochen vor dem ersten Advent, scheinen weitere Aktionen geplant. Das geht aus den beiden Bekennerschreiben hervor. Der aktuelle Bekennerbrief endet mit den Worten: „Nie wieder Deutschland“. (mec)

Kriegerehrenmal: Von Linksradikalen geschändet Foto: Indymedia

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