Lars Patrick Berg, MdEP
Polizei Sachsen
Die AfD fordert von der sächsischen Regierung mehr Härte im Umgang mit kriminellen Asylbewerbern Foto: picture alliance/ZB

Sachsen
 

Zahl der als Intensivtäter eingestuften Asylbewerber steigt

DRESDEN. Die Zahl der als Intensivtäter eingestuften Asylbewerber in Sachsen steigt weiter. Waren im Juni noch 499 Asylsuchende innerhalb von zwölf Monaten mindestens fünfmal kriminell in Erscheinung getreten, registrierten die Behörden bis zum 2. Juli bereits 568 Personen. Dies geht aus einer Antwort von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Die meisten von ihnen lebten in Dresden (121), Leipzig (73) und Chemnitz (53). Die als „Mita“ (Mehrfach Intensivtäter Asylbewerber) bezeichneten Straftäter waren in dem Bundesland 2013 für rund 4.000 Delikte verantwortlich, berichtet die Bild-Zeitung.

Kritik von der AfD

Der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel, fordert von der Polizei nun ein härteres Vorgehen gegen die kriminellen Asylbewerber. „Die Zahl der Mehrfachtäter steigt kontinuierlich und deutlich, und wir reden ja über den Stand Juni“, sagte Wippel der JUNGEN FREIHEIT. Die Staatsregierung habe keine Informationen darüber, wieviele Personen abgeschoben wurden. „Das ist nicht nachvollziehbar. Wir fordern, daß die Regierung ihren Aufgaben nachkommt.“

Bereits zuvor hatte Ulbig kritisiert: „Wenige Flüchtlinge sind nahezu für die Hälfte aller durch Asylbewerber begangenen Straftaten verantwortlich.“ An dieser Stelle setzten die gemeinsamen Ermittlungseinheiten der Sicherheitsbehörden an, betonte der CDU-Politiker gegenüber der Bild-Zeitung. (fl/ho)

Die AfD fordert von der sächsischen Regierung mehr Härte im Umgang mit kriminellen Asylbewerbern Foto: picture alliance/ZB
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