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Farbattacke
 

Farbattacke: Gericht verurteilt Linksextremisten zu Geldstrafen

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Die Fregatte „Hamburg“ in südafrikanischen Gewässern Foto: Flickr/Bundeswehr/Winges

HAMBURG. Das Amtsgericht Hamburg-Mitte hat zwei Linksextremisten wegen eines Farbbeutelwurfs auf die Fregatte „Hamburg“ zu Geldstrafen in Höhe von je 280 Euro verurteilt. Die beiden zur Tatzeit 24 Jahre alten Männer hatten im Mai vergangenen Jahres mit roter Farbe gefüllte Gläser gegen das im Hamburger Hafen liegende Kriegsschiff der Marine geschleudert, um gegen die Teilnahme der Bundeswehr an den Feierlichkeiten zum 821. Hafengeburtstag zu protestieren.

Nach der Attacke waren sie auf der Flucht von Feldjägern festgenommen und der Polizei übergeben worden. An den Protesten hatten sich auch Mitglieder der Linksjugend „solid“ und der linksextremen Sozialistischen Linken beteiligt.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft zwei Strafbefehle in Höhe von 1.000 und 1.500 Euro erlassen, wogegen die beiden Täter allerdings Widerspruch eingelegt hatten. Das Urteil vom Montag ist laut einem Sprecher der Hamburger Justiz noch nicht rechtskräftig. (krk)

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