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Ankündigung des Außenministers: USA und Iran sollen bald in Pakistan verhandeln

Ankündigung des Außenministers: USA und Iran sollen bald in Pakistan verhandeln

Ankündigung des Außenministers: USA und Iran sollen bald in Pakistan verhandeln

Treffen in Islamabad: Die Außenminister Pakistans, Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei sprechen über den Iran-Krieg.
Treffen in Islamabad: Die Außenminister Pakistans, Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei sprechen über den Iran-Krieg.
Treffen in Islamabad: Die Außenminister Pakistans, Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei sprechen über den Iran-Krieg. Foto: picture alliance / Türkisches Außenministerium
Ankündigung des Außenministers
 

USA und Iran sollen bald in Pakistan verhandeln

Pakistans Außenminister kündigt baldige Gespräche zwischen dem Iran und den USA über den Krieg an. Derweil warnt der Iran die Amerikaner vor einer Bodeninvasion. Dessen neuer Führer bleibt weiter verschwunden.
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ISLAMABAD. Das Treffen der Außenminister der Nahoststaaten in Pakistan hat offenbar einen Fortschritt gebracht. Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar kündigte am Sonntag während des Besuchs seiner Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Ägypten und der Türkei in Islamabad baldige Gespräche zwischen dem Iran und den USA an.

Er sprach nicht von Friedensverhandlungen, sondern von Verhandlungen über den Krieg. Gleichzeitig erklärte der Außenminister, Pakistan werde Gastgeber der Gespräche sein. „Wir haben uns weiterhin aktiv an allen Bemühungen und Initiativen beteiligt, um diesen Konflikt zu beenden“, sagte er.

Dar betonte: „Wir stehen auch weiterhin in engem Kontakt mit der US-Führung, um die Situation zu deeskalieren und eine Lösung für den Konflikt zu finden.“

Iran will US-Bodentruppen „in Brand setzen“

Noch während des Treffens in Islamabad warnte der Iran die Amerikaner mit drastischen Worten vor dem möglicherweise bevorstehenden Einsatz von Bodentruppen. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf drohte: „Die iranischen Streitkräfte warten auf die Ankunft amerikanischer Bodentruppen, um sie in Brand zu setzen und ihre regionalen Partner für immer zu bestrafen.“

Mit den „regionalen Partnern“ meinte Qalibaf offenbar die Golfstaaten. Er ergänzte: „Wir feuern weiter. Unsere Raketen sind in Stellung. Unsere Entschlossenheit und unser Glaube sind gewachsen.“

Wo ist Chamenei?

Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Golfstaaten erwehrten sich auch am Sonntag des iranischen Raketenbeschusses. Laut dem emiratischen Verteidigungsministerium habe die Flugabwehr allein am Sonntag 16 Raketen und 42 Drohnen abgeschossen.

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Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.

Irans Staatsmedien verbreiteten ebenfalls am Sonntag eine Botschaft des neuen religiösen und politischen Führers Ajatollah Modschtaba Chamenei, in der dieser dem Nachbarland Irak für die Unterstützung dankt. Allerdings wurde die Erklärung erneut nur verlesen. Chamenei junior war erneut nicht zu sehen. Das schürt Gerüchte über den Gesundheitszustand, denn Chamenei hat sich seit dem ersten Angriff, bei dem sein Vater und Vorgänger getötet wurde, weder öffentlich gezeigt noch war seine Stimme zu hören (die JF berichtete). Er soll dabei schwer verletzt worden sein. (fh)

Treffen in Islamabad: Die Außenminister Pakistans, Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei sprechen über den Iran-Krieg. Foto: picture alliance / Türkisches Außenministerium
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