NEW YORK CITY. New Yorks linker Bürgermeister Zohran Mamdani (Demokraten) hat einen „Preliminary Citywide Racial Equity Plan“ (Vorläufiger stadtweiter Plan zur Förderung der Rassengleichheit“) vorgelegt, mit dem er „einen neuen Rahmen dafür schaffen“ wolle, die Lebenskosten in der Stadt zu senken und für „eine gerechtere Zukunft“ zu planen.
Aktuelle Studien zeigten, dass nicht bloß eine kleine Minderheit von steigenden Lebenskosten betroffen sei, betonte Mamdani. Jedoch treffe sie auch nicht alle Einwohner gleichermaßen. „Schwarze und lateinamerikanische New Yorker – die seit Jahrzehnten aus dieser Stadt verdrängt werden – sind am stärksten betroffen. Mit dem vorläufigen Plan zur Rassengleichheit beginnen wir, dieses Muster umzukehren.“ Aktuelle Berichte machten eines deutlich: „Wir können systemische rassische Ungleichheit nicht bekämpfen, ohne die Krise der Wohnraumerschwinglichkeit direkt anzugehen, und wir können die Krise der Lebenshaltungskosten nicht lösen, ohne systemische rassische Ungleichheit abzubauen“, sagte der Politiker, der seit dem 1. Januar 2026 das Amt des Bürgermeisters innehat (JF berichtete).
Demnach soll bei allen neuen Wohnungsbauvorhaben ein „Rahmen zur Förderung der rassischen Gerechtigkeit“ angewandt werden, um „eine gerechte geografische Verteilung der Investitionen sicherzustellen“. Auch das Gesundheitssystem, das Bildungssystem und die Infrastruktur der Stadt sollen umgestaltet werden. Wie dieses Vorhaben konkret organisiert werden soll, wurde nicht ausgeführt.
Republikanische Generalstaatsanwältin nennt Vorhaben „illegal“
Mehrere konservative Politiker und Influencer äußerten scharfe Kritik an der Ankündigung. Die stellvertretende Generalstaatsanwältin für Bürgerrechte im US-Justizministerium, Harmeet Dhillon (Republikaner), schrieb auf X, das Vorhaben klinge „illegal“, und kündigte an, das Programm prüfen zu wollen. Der Influencer Paul Szypula sprach von einer „unverhohlen rassischen Politik, bei der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe belohnt oder bestraft werden“.
Mayor Mamdani announces he’s instituting more of his systemic racism against people in New York City who aren’t black or brown.
He says today’s true cost of living measure is the first step in his racial equity plan, which is supposed to ultimately reduce the disparities in… pic.twitter.com/xq2j5VDgwR
— Paul A. Szypula 🇺🇸 (@Bubblebathgirl) April 6, 2026
Anlass für die kommenden Maßnahmen sei laut der Mamdani-Administration eine Kluft beim Median des Nettovermögens weißer Haushalte im Vergleich zu denen afroamerikanischer New Yorker. Letztere hätten zudem eine geringere Lebenserwartung. (lb)






