PARIS/ERBIL. Iranische Drohnen haben in der autonomen Kurdenregion Erbil im Nordirak einen französischen Soldaten getötet. Präsident Emmanuel Macron schrieb am Donnerstag beim Kurznachrichtendienst X: „Der Krieg im Iran kann solche Angriffe nicht rechtfertigen.“
Die Attacke auf französische Streitkräfte sei „inakzeptabel“. Frankreichs Soldaten befänden sich im Irak im Einsatz gegen den Terrorismus.
Nach Angaben des Generalstabs der französischen Armee wurden bei dem Angriff zudem sechs weitere französische Soldaten verletzt. Der Drohnenangriff habe sich ereignet, während französische Soldaten gemeinsam mit irakischen Partnern Anti-Terror-Einsätze trainierten. Der Gouverneur von Erbil erklärte, bei der Attacke seien zwei Drohnen eingesetzt worden. Ziel sei eine Militärbasis in Mala Kara gewesen, etwa 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion.
L’adjudant-chef Arnaud Frion du 7ème bataillon de chasseurs alpins de Varces est mort pour la France lors d’une attaque dans la région d’Erbil en Irak.
À sa famille, à ses frères d’armes, je veux dire toute l’affection et la solidarité de la Nation.
Plusieurs de nos militaires…
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) March 13, 2026
Iran attackiert weiter Golfstaaten mit Drohnen
Seit Beginn des Iran-Krieges vor knapp zwei Wochen wird auch die Kurdenregion im Nordirak wiederholt mit Drohnen angegriffen. Die Attacken werden dem Iran zugeschrieben. In vielen Fällen konnte die Luftabwehr die Geschosse abfangen.
Der Iran selbst steht seit Ende Februar unter massiven Luftangriffen Israels und der USA. Teheran reagiert mit Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und Einrichtungen der Vereinigten Staaten in der Region. (rr)






