AUSTIN. Bei einem mutmaßlich Terroranschlag vor einer Bar im texanischen Austin sind in der Nacht auf Sonntag zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Der Täter, ein 53jähriger Senegalese, ist von der Polizei erschossen worden. Der Afrikaner war laut US-Berichten im Jahr 2000 mit einem Touristenvisum (B-2) in die Vereinigten Staaten eingereist.
Im Juni 2006 erhielt er eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis, nachdem er eine US-Staatsbürgerin geheiratet hatte. Am 5. April 2013 wurde er, zu Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Barack Obama, eingebürgert.
Bereits zuvor war der Senegalese strafrechtlich in Erscheinung getreten. Im Juni 2001 wurde er in New York wegen illegalen Straßenhandels festgenommen. Zwischen 2008 und 2016 folgten weitere Festnahmen in New York. Auch in Texas soll es eine Festnahme wegen bislang nicht näher benannter Vorwürfe gegeben haben, berichtet die New York Post. Sicherheitskreisen zufolge galt er in zwei Bundesstaaten als psychisch auffällig.
🙄 The usual suspect. pic.twitter.com/JSbCnEukWL
— Dandelion (@FellTolla) March 1, 2026
Senegalese trug Unterhemd mit iranischer Flagge
Der Täter eröffnete am frühen Sonntagmorgen vor dem „Buford’s Backyard Beer Garden“ nahe dem Campus der University of Texas das Feuer auf Gäste. Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos ist zu sehen, wie er in die Menge schießt. Laut Ermittlern trug er während der Tat einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Property of Allah“ (Allahs Eigentum, Anm. d. Red.).
In seinem Fahrzeug wurde demnach ein Koran gefunden. Zudem soll er ein Unterhemd mit der iranischen Flagge oder ähnlicher Symbolik getragen haben. Das FBI prüft nach eigenen Angaben, ob die Tat im Zusammenhang mit dem von den USA und Israel geführten Vorgehen gegen den Iran steht. Die Ermittlungen dauern an. (rr)






