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Plötzliches Aus bei „Monitor“: ARD schickt Georg Restle in die Wüste

Plötzliches Aus bei „Monitor“: ARD schickt Georg Restle in die Wüste

Plötzliches Aus bei „Monitor“: ARD schickt Georg Restle in die Wüste

Ab nach Afrika: „Monitor“-Moderator Georg Restle gibt die Leitung der Sendung ab.
Ab nach Afrika: „Monitor“-Moderator Georg Restle gibt die Leitung der Sendung ab.
Ab nach Afrika: „Monitor“-Moderator Georg Restle gibt die Leitung der Sendung ab. Foto: picture alliance / HMB Media | Uwe Koch
Plötzliches Aus bei „Monitor“
 

ARD schickt Georg Restle in die Wüste

Völlig überraschend und von hier auf jetzt gibt der bekannteste bekennende Haltungsjournalist der ARD die Leitung des Politmagazins „Monitor“ auf. Georg Restle wechselt nach Afrika.
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KÖLN. Nach 26 Jahren „Monitor“ ist für dessen Leiter nun plötzlich und unerwartet Schluss. Georg Restle, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder zum Haltungsjournalismus bekannte, moderiert am kommenden Donnerstag die Sendung zum letzten Mal. Wie hektisch der Wechsel zustande kommt, zeigt die Tatsache, dass die ARD noch keinen Nachfolger benennen kann.

Die Hintergründe sind unklar. Offiziell erklärte Restle: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, der ich mit großer Demut begegne.“ Er wolle die Berichterstattung aus afrikanischen Ländern in der ARD stärken.

Denn der Journalist, der seine Laufbahn beim linksradikalen Piratensender „Radio Dreyeckland“ begonnen hatte, wechselt in das ARD-Studio Nairobi, das aus fast 40 afrikanischen Ländern südlich der Sahara berichtet.

ARD lobt Restle als „Journalist mit Rückgrat“

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias mit seiner Chalbi-Wüste im Norden und der Nyiri-Wüste im Süden. Die ARD schickt eines ihrer bekanntesten Fernseh-Gesichter also buchstäblich auch in die Wüste. Seinen Job tritt er dort am 1. Juni an. Im Jahr 2024 hatte sich der „Monitor“-Chef erfolglos um den Intendanten-Posten beim WDR beworben (die JF berichtete).

Die WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen, Ellen Ehni, bescheinigte dem 60jährigen in einer Erklärung „hintergründigen und kritischen Journalismus mit Rückgrat“. Sie freue sich, dass er in diesen Zeiten als crossmedialer Studioleiter für dieses spannende Berichtsgebiet gewonnen werden konnte.

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Restle hatte die Leitung und Moderation des schon seit Jahrzehnten sehr linkslastigen Magazins vor 14 Jahren übernommen. Im Jahr 2000 hatte Restle als Redakteur bei „Monitor“ begonnen, stieg sieben Jahre später zum stellvertretender Redaktionsleiter auf und war 2012 dann in seine heutige Position gelangt. (fh)

Ab nach Afrika: „Monitor“-Moderator Georg Restle gibt die Leitung der Sendung ab. Foto: picture alliance / HMB Media | Uwe Koch
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